Stuhlfrei-Marc Vomberg nimmt Platz Aus Abfall werden Zukunftsträume

Shownotes

Stuhlfrei – Marc Vomberg nimmt Platz

Vom Sportstudium über alte Möbel bis hin zu europaweiten Reuse-Projekten.

In dieser Folge besuche ich Marc Vomberg von Design-Direktive in Köln-Ehrenfeld. Zwischen Vintage-Möbeln, Rückbauprojekten und einer riesigen Kreativhalle sprechen wir darüber, warum Nachhaltigkeit nicht belehren, sondern begeistern muss.

Es geht um die Frage:

Wie schaffen wir es, Ressourcen zu retten, ohne dabei auf Ästhetik, Wirtschaftlichkeit und gute Gestaltung zu verzichten?

Wir sprechen über:

-den Weg von der Möbelkiste zur Design-Direktive
-Circular Economy und Urban Mining
-warum Müll plötzlich ein Wertstoff wird
-die Zukunft des Möbelhandels
-Rückbau statt Wegwerfen
-neue Geschäftsmodelle für die Einrichtungsbranche
-Architektur, Materialkreisläufe und große Leuchtturmprojekte
-warum Nachhaltigkeit wieder Spaß machen darf

Eine Folge über Unternehmertum, Mut und die Erkenntnis, dass gute Ideen meistens bei Begegnungen entstehen.

🎙️Gast: Marc Vomberg, Design-Direktive Köln

📍Aufgenommen in Köln-Ehrenfeld

👉 Mehr Infos:

Design-Direktive
Köln-Ehrenfeld
Circular Economy
Reuse
Urban Mining
Nachhaltiges Einrichten
Zirkuläres Bauen
Innenarchitektur
Möbelbranche
Zukunft des Wohnens

Bleibt stabil. Euer Öse.

Transkript anzeigen

00:00:06: Stuhl frei.

00:00:07: Nimm Platz!

00:00:10: Die Einrichtungsbranche

00:00:11: zu Gast bei Agentur Öse.

00:00:19: So, hallo und herzlich willkommen zur stuhlfreien Nimmplatz.

00:00:23: die Einrichtung Branche zum Gast bei agentur öse.

00:00:27: Und heute habe ich einen ganz besonderen Gast aus Köln Der liebe Marc vom Berg vom Design Direktive.

00:00:34: Herzlich Willkommen Marc.

00:00:35: Schön dass du da bist.

00:00:36: Dankeschön schön das du bei uns bist.

00:00:39: Ja, ich hab mich beeilt gerade noch irgendwie in Hamburg gewesen bei Donkey.

00:00:43: Und jetzt ist mir ein Köln Ehrenfeld, was hatte ich denn hierhin verschlagen?

00:00:49: War viel Glück über ihre Kleinerzeichen eine richtig gute Halle gefunden und jetzt auf anderthalb tausend Quadratmeter ausgeweitet und darüber hinaus noch die Möglichkeit weiterzuwachsen vor Ort.

00:01:04: Eine richtig schöne fünftiger Jahre baute bewohnt.

00:01:08: genau jetzt sind wir und geben unser Bestes.

00:01:11: Ja, ihr seid ja entstanden eigentlich aus einer Unternehmung die nannte sich die Möbelkiste.

00:01:23: Ist das richtig?

00:01:24: Das ist richtig!

00:01:26: Im Großen und Ganzen war es nicht mein Plan, ich hab Sport studiert als Sporttherapeut gearbeitet und bin durch eine Schnapsidee mit einem alten Gesellschafter aber eigentlich guten Freund auf alte Möbel gekommen, weil wir irgendwie in unserem Beruf nicht so glücklich waren und einfach was machen wollten.

00:01:47: Was in irgendeiner Weise einen Sinn hat.

00:01:50: Muss ich an der Stelle irgendwann fragen wenn du Sport studiert hast?

00:01:53: Warst du in irgendeiner Sportart auch gut oder hast du dich einfach nur der geisteste Wissenschaft hingegeben?

00:01:58: Ich würde sagen, ich war ganz gut im Fußball.

00:02:00: Aber es hat leider jetzt nicht für die WM gereicht, die jetzt vor der Tür steht... Nicht mal für einen FC!

00:02:07: Genau.

00:02:07: und dementsprechend habe ich dann die... ...ich konnte eine Sache gut, dachte ich zu dem Moment und das war Sport.

00:02:13: und aus dem Grund habe ich Sport studiert weil ich mich quasi mein ganzes Leben lang immer mit meiner Fußballkarriere auseinandergesetzt habe ist gescheitert Genau, dann habe ich mich der Kreativbranche gewippt mit.

00:02:27: Wir haben Festivals gemacht und alles Mögliche hatten in so einem Kollektiv eine große Halle wo wir uns erprobt haben.

00:02:34: Da sind noch ganz viele Werte entstanden die bei unserem Unternehmen heute wichtig sind.

00:02:38: Voneinander lernen Sachen ausprobieren auf die Fresse gehen Ja, dann ist so die Möbelkiste entstanden.

00:02:46: Weil meine Marm ganz lange in den Recykelhof in Belgien geleitet hat, wo ganz viele Möbe, die wir hier in Köln kaufen würden, eben als Abfallprodukt im Endeffekt ja quasi weggeschmissen wurden.

00:03:00: Die habe ich mit nach Kölnen genommen und mein Kollege hatte ein bisschen handwerkliche Begabung.

00:03:06: Wir hatten eben diese Halle, wo wir da gearbeitet haben und so ist die Mönbelkistel entstanden Und da haben wir also von Anfang an versucht, das politisch aufzuziehen.

00:03:15: Wir haben gedacht zu, wie können wir uns abheben der Konkurrenz und haben im Endeffekt ja gegen die Werkwerfkultur gearbeitet?

00:03:24: Und sind damit durch die von den Tagesthemen über die Zeit Handelsblatt ich glaube alle großen Medien waren wir drin weil wir natürlich auch irgendwo eine Story verpacken konnten.

00:03:36: Unsere Designdirektive heute ist im Großen und Ganzen das, was wir früher im Kleinen gemacht haben.

00:03:41: Deswegen ist die Möbelkiste uns auch sehr wichtig und wir machen heute das, dass wir im Klein mit der Möbelkiste für Privatleute gemacht haben, heute für Großunternehmen.

00:03:51: Ja ich bin ja wie du weißt nicht selbsternannte aber der ernannte Nachhaltigkeitsbeauftragte der Einrichtungsbranche und deswegen es war ein absoluter Wunsch dass wir hier so zügig wie möglich zusammen den Podcast machen, weil ich das jetzt auch seit einem Jahr verfolge.

00:04:18: Was ihr hier so treibt und man das aber alles noch nicht so richtig greifen kann?

00:04:25: Wir haben ja schon tolle Sachen zusammengemacht.

00:04:29: Ich kam mir eines Tages an, ich weiß gar nicht warum.

00:04:33: Genau LinkedIn!

00:04:34: Ja, wir haben

00:04:35: gesprochen über LinkedIn und dann meintest du kommst mal vorbei

00:04:38: Sophie ist zu dem Thema LinkedIn bringt nichts, also beste Erfahrung.

00:04:43: und in unserem ersten Termin um das dann mal eben schnell abzufrüstücken.

00:04:48: In unserem erster Termin haben wir uns entschieden können wir fliegen zusammen nach Belgrad zum Nordtisch.

00:04:54: gucken sie es auch noch an ja?

00:04:56: Also ich glaube bis heute so eine ganz minimale Geschäftsverziehung die ihr für einen gewissen auf einer Firma beruht.

00:05:08: Das ist unser größtes Interesse.

00:05:10: Wir essen gerne Chihuahpe.

00:05:12: und dann war ich letztens zum Opening hier, da wurde quasi dieses ganze Areal ja eingeweiht.

00:05:19: Naja lange Rede kurzer Sinn!

00:05:21: Ich bin da wirklich brennend dran interessiert.

00:05:24: auf dem Branchengipfel waren wir dann auch plötzlich wieder.

00:05:27: Also in letzter Zeit hängen wir sehr viel aufeinander.

00:05:29: Es ist wunderschön das zu sehen, was so entstehen kann über LinkedIn an der Stelle.

00:05:34: nochmal

00:05:36: und

00:05:38: muss sagen jetzt gehen wir nämlich voll rein hier in das Thema.

00:05:43: wenn man hier in die Ausstirmen kommt also die die jetzt bei YouTube sind sie sehne gerade ein Bild und einen Hocker ein Barhocker im Background Kleiner Regalboden, wir sitzen an einem

00:05:55: großen ... Ja aber der Regal-Boden zum Beispiel ist so ein bisschen auch natürlich ein ganz kleines Peace und einfach nur so ein kleiner Prototyp aus einem Uni-Projekt von einem unserer Mitarbeiter zeigt dabei immer.

00:06:09: Endeffekt genau das was wir machen wollen.

00:06:11: Wir wollen Dinge aus Rückbauprojekten ernten, nennen wir das Urban Mining und schauen was man daraus sozusagen anderes machen kann als einfach wegzuschmeißen.

00:06:22: Dinge neu denken uns ja im Endeffek mit akuten Probleme auseinandersetzen und das aber nicht so mit dem Finger, weil so Nachhaltigkeit tut ja schon manchmal so ein bisschen weh wenn man darüber spricht.

00:06:34: Und wir sind der Meinung dass es erstens wenn man uns richtig macht für den Kunden kostengünstiger ist und zweitens wollen wir in irgendeiner Weise diese ganze nachhaltigkeitsbabel wieder fancy machen, weil heutzutage bezahlt da keiner dafür.

00:06:48: aus dem Grund ist halt eben was ich gesagt habe wichtig, dass wir dieses wirtschaftliche Thema lösen.

00:06:53: Und zweitens ist es einfach so das wir ja nachhaltige Produkte ins Leben rufen oder nachhaltigen Produkte fördern die einfach besser sind als konventionelle.

00:07:03: und das ist der Kern hierfür.

00:07:06: Die alten Bleche kommen aus dem Rückbauprojekt was wir begleitet haben Aus München aus der Kommerzbankzentrale Wo wir im Endeffekt den Kunden dabei unterstützt haben so viele Ressourcen wie möglich eben nicht wegzuschmeißen nicht aus einem idealistischen Grund, sondern um einfach Müllkosten zu reduzieren und haben dann uns einfach gewisse Materialien rausgepickt wo wir kleine ... ja, Items draus gebaut haben deswegen so ein kleines Regal.

00:07:33: Um einfach zu zeigen so hey!

00:07:34: So kann sowas aussehen.

00:07:35: heutzutage arbeiten zum Beispiel für die Könner Verkehrsbetriebe und bauen deren Kassenautomaten um und bauen sozusagen daraus für deren Meeting-Räume RaumDisplays Und das zeigt im Endeffekt, dass es einfach Ressourcen gibt.

00:07:52: Wenn man sie einfach mit Kreativität angeht... ...dass Sie halt auch andere Nutzen haben können als der vorherige.

00:08:01: So und da steigen wir jetzt voll ein!

00:08:03: Ich wollte nur noch erwähnen also hinter sind ja die besagten Tausend Quadratmeter oder tausend fünfhundert wo wir diverse Pieces aus der Vergangenheit sehen.

00:08:12: Also für alle die mal irgendwie irgendwo zwischen den zwanzigern bis in die Wir haben

00:08:41: Architekten im Haus, Stadtentwicklungsbüros, GrafikerInnen.

00:08:47: Wir haben einfach geguckt, dass wir die Sachen, die wir heute noch nicht bewirtschaften können.

00:08:53: Ja sozusagen so füllen das sie irgendwie sich gegenseitig befruchten habe ich eben gesagt.

00:08:57: Skillshareing ist hier ein Riesenthema und die sitzen dann sozusagen oben neben unseren Offices.

00:09:04: Genau, sehr gut!

00:09:05: Jetzt können wir einsteigen, hätten wir das schon

00:09:07: mal?

00:09:09: Die Pflicht ist erledigt.

00:09:10: jetzt können wir zur Kür kommen.

00:09:12: So, Design-Direktive.

00:09:13: Seit Jahrzehnte, zweiundzwanzig.

00:09:15: Korrekt.

00:09:15: Irgendwo in der Coronazeit geboren die Idee oder wie ist da so das Streben gewesen?

00:09:22: Also wir haben halt mit der Möbelkiste das erste große Projekt umgesetzt wo wir eine Shopping Mall eingerichtet haben mit sechs und ein halb tausend Vintage Pieces und haben so gedacht zu ey krass!

00:09:34: Das kann man auch groß denken.

00:09:36: Und mein Geschäftspartner ist Gelernter Schreiner, angeht... Du

00:09:39: musst dir gehen raus an Levin ja?

00:09:41: Der ist oben arbeiten.

00:09:42: Der arbeitet immer, der ist nicht mit im Belgrad.

00:09:46: Genau!

00:09:46: Er arbeitet immer dann wenn ich labe und haben dann einfach gedacht so yo da kann man irgendetwas größeres draus bauen.

00:09:55: und dann haben wir gedacht okay wir brauchen eigentlich was irgendwie nicht nach Kiste an sich anhört, sondern wir brauchen eigentlich eine Agentur die sozusagen Einrichtungen macht.

00:10:06: Das war der ursprüngliche Gedanke, die im Endeffekt plant Dinge umsetzt und dann sind wir mit so ein paar Zufällen in so einer Rückbauschiene geworfen worden aus ein bisschen Glück.

00:10:24: Dann hat sich dann daraus immer mehr entwickelt.

00:10:27: Und jetzt haben wir so drei große Geschäftsfelder, das ist der Rückbau einmal der Handel mit Vintage aber auch mit neuen Sachen und eben in Sekunderostoffen also verkaufen auch heute irgendwie Beton an großen Aktiengesellschaften die Straßen bauen und eben die Einrichtung.

00:10:45: und mit der Einrichtungen bauen wir sozusagen zirkuläre Projekte die wir als Leuchtturmprojekte nutzen.

00:10:51: Wir bauen gerade eine Klinik in Berlin mit einem Reuse-Ansatz, aber auch aus neuen Sachen.

00:10:56: Wir versuchen immer dieses Zirkuläre als Trojanisches Pferd zu verwenden um in die Projekte reinzukommen und all das was da nicht mehr zirkulär funktioniert richten wir dann mit gezielten Herstellern neu ein.

00:11:09: Wie

00:11:09: kommt dir daran?

00:11:10: So Ausschreibung, Empfehlung oder wie ist es?

00:11:13: Alles möglich?

00:11:14: ja also... Das Projekt jetzt in Berlin haben wir ... über einen Ausflug.

00:11:20: Deswegen finde ich solche Ausflüge nach Belgrade ja auch immer wichtig, kann ich nur immer jedem sagen...

00:11:24: Da können wir ein bisschen re-use und

00:11:27: dann können

00:11:28: wir auch loszirkulieren.

00:11:29: Ja es gibt sich meistens einfach um Begegnungen, um Menschen, um Storys und um die Tatsache dass man halt nicht immer zu sehr auf seinen Bereich fokussieren sollte sondern im Endeffekt einfach offen für alles sein die eine oder andere Sache.

00:11:45: und da war es halt so, dass wir in Valencia einen Architekturbüro aus der Schweiz kennengelernt haben.

00:11:50: Weil wir bei einem Partner Andre World von uns dann eingeladen waren Und da haben sich halt in Gesprächen einfach dieses gemeinsame Ziel zirkulär zu arbeiten.

00:12:01: Wir sprechen heute auch mit Vitra, mit Andre World Mit anderen großen Herstellern, die sich eben immer mehr diese zirkulaire Geschichte auf die Fahne schreiben Und die hatten dann einfach das Architektur beruerte Bock, ja mit uns zu arbeiten.

00:12:16: Weil sie halt einfach in diese zirkuläre Richtung gehen wollen.

00:12:19: und jetzt bauen wir halt wie gesagt mit denen zusammen eine Klinik beziehungsweise erstmal zwei Praxen sozusagen so ein Verbund aus verschiedenen Kiefautopäden und versuchen so gut es geht mit Materialien nicht mit Möbeln sondern mit Materialie zu arbeiten, die irgendwo schon mal in Verwendung waren aber im High-End Bereich.

00:12:37: also wir lassen die Leute Nicht wissen, dass es reused ist weil das der key.

00:12:44: Weil besonders in deutschland so dieses reuse oder second hand auch noch eher negativ konnotiert ist.

00:12:51: und wir zeigen im endeffekt indem wir sagen okay high end oder?

00:12:55: Und ja auf jeden fall und dann sagen wir Ja Wir haben im Endeffekt den edelstahl aus einer bundesbahn gerettet und nicht neu gekauft... ...und dann denken die leute ja krass es funktioniert dann doch.

00:13:08: So versuchen wir jetzt immer weiter zu wachsen.

00:13:13: Er hat viel vor, ich sehe das hier.

00:13:15: Immer wenn ich hierhin komme, ist irgendwas passiert und große Veränderungen am Standort.

00:13:22: Wahnsinn!

00:13:23: Aber jetzt gibt es ja auch viele Zuhörer in diesem zirkulären Thema nicht drin.

00:13:37: Ich freue mich immer, weil ich sehe PV-Anlagen draußen.

00:13:40: Insekten teilen und alles was so ein Thema Nachhaltigkeit.

00:13:46: Jetzt sind wir natürlich hier im absoluten Nachhaltigkeitswahnsinn.

00:13:53: Also wird es noch mal ganz blöd gefragt.

00:13:57: also... Wir haben jetzt eine alte Gebäude.

00:14:00: da stehen Möbel drin.

00:14:01: okay die kann man rausrollen verstehen wir alle.

00:14:03: soweit Gibt es da vielleicht Raumtrenner oder so was, die aus Metall sind?

00:14:11: Wer ein Thema wo ihr sagt, das räumen wir ab.

00:14:18: Wie läuft denn das eigentlich?

00:14:19: Also ich meine seit ihr Levine und du, ihr seid ständig draußen... Und seid nur am Einsammeln oder brecht da die Wände raus und so weiter.

00:14:28: Wie muss man sich das dann mal von Grund auf vorstellen?

00:14:31: Von Grund auf vorstellen ist es eben genau nicht so, also wir arbeiten mit Rückbauunternehmen zusammen weil die Rückbau-Unternehmen einfach wie die ganze Baubranche einfach die große Herausforderung haben dass die Ressourcen, die sie auch entsorgen müssen immer teurer werden.

00:14:46: Und wir sind halt durch so ein großes Projekt damals mit der Barmerversicherung auf einen Rückbauunternehmen gekommen, wo wir Möbel entsorgt haben bzw.

00:14:56: wir sind für die Entsorgung der Möbel bezahlt worden und haben dann aber gedacht okay wir schmeißen das jetzt nicht weg sondern versuchen das noch zu vertreiben obwohl das halt eigentlich augenscheinlich Möbe waren die keinen Wert mehr hatten.

00:15:09: Haben sie dann im großen Stil an Aktienunternehmen die von der Flut betroffen waren verkauft Und zusätzlich haben wir den Rest an karitative Zwecke gespendet und haben dann keine beachtliche Summe Geld für die Entsorgung bekommen, weil Müllkosten geschätzt wurden.

00:15:28: Und haben im Endeffekt gar keine Müllmüllkosten verwendet sondern haben sogar noch Erlös gezielt also doppelte Wertschöpfung.

00:15:35: Links für die entsorgerungen Geld bekommen rechts quasi Geld für die Ressource bekommen.

00:15:41: Und dann ist das Rückbauunternehmen auf uns zu und meinte so, hey, das haben wir noch nie gesehen!

00:15:46: Wir haben ganz viele Ressourcen.

00:15:47: Das geht bis zum Abbruchbeton... ...und wir brauchen alternative Stoffströme.

00:15:53: Habt ihr Lust unser erweiteter Handelsarm für Bauteileressourcen zu werden?

00:16:01: Jetzt arbeiten wir für Rückbau-Unternehmen ganz eng mit dem Stoffstrom Manager zusammen und suchen pragmatische Lösungen für Dinge, die eigentlich auf der Deponie landen Und das beginnt im Endeffekt, wie gesagt beim Abbruch.

00:16:13: Also wenn ein großes Objekt abgerissen wird sind da ganz viele Abbrüche und das braucht zum Beispiel die Straßenindustrie um neue Straßen zu bauen.

00:16:24: Die brauchen aber verlässliche Partner also die Straßenindustrie wo sie das dann quasi ja auch logistisch auf ihre Baustelle bekommen.

00:16:32: Gleichzeitig Doppelbodenplatten ist immer so ein gutes Beispiel.

00:16:35: Das sind Calcium-Sulfatplatten die eigentlich in den Baustut gehen.

00:16:39: Es gibt aber heute wie Lindner schon Hersteller, die die Sachen zurücknehmen.

00:16:43: Und wir werden im Endeffekt an den ja reduzierten Müllkosten beteiligt.

00:16:48: wenn zum Beispiel unser großer Partner ist Knepper aus Lippstadt Wenn die hunderttausend Euro sozusagen an Müll kosten sparen Werden wir es gestaffelt.

00:17:00: Aber man kann so ungefähr sagen fünfzig Prozent daran beteiligen was wir durch unsere Arbeit ersparen.

00:17:06: und gleichzeitig haben wir natürlich ganz viele Produkte Alufenster, Doppelbodenplatten, Möbel.

00:17:12: Alles was in Großobjekten steht und verbaut ist die wir verkaufen können.

00:17:17: und im Moment gibt es fast keine Konkurrenz und das macht das Geschäft gerade so interessant wie zum Beispiel.

00:17:23: wir haben gerade ein Projekt wo wir Isopaneele also Leichtbau heilen sind ja alle aus diesen Isoleichtbaupanelen Und da haben wir jetzt Abnehmer gefunden die die sogar kaufen und sonst kostet halt Die Entsorgung dieser Isopanele um die zwischen zwei Hundertfünfzig und siebenhundertfünftig Euro die Tonne.

00:17:47: Zwischen Müllkosten und Erlös bekommen wir halt dann sozusagen eine Provision.

00:17:53: Ja, mega!

00:17:57: Jetzt macht ihr das natürlich im großen Stil Deutschlandweit oder Europa-Weite?

00:18:11: Was sind die nächsten großen Schritte?

00:18:14: Es scheint ja in die Unendlichkeit zu wachsen.

00:18:17: Ja, ich bin immer mit vorsichtig.

00:18:18: Wir haben schon gesagt, dass wir einfach... Livin und ich haben halt große Ansprüche.

00:18:23: Wir waren einfach bock, ich glaube darum geht es!

00:18:25: Wir haben einfach richtig bock was zu machen, was irgendeinen Sinn hat.

00:18:28: Und das hat einfach Sinn, Ressourcen zu sparen und Müll zu spazieren.

00:18:33: Und wir haben jetzt einfach gesagt, wie wir greifen nach den Sternen und all das was halt klappt, klappt.

00:18:38: Und was nicht klappt ist okay so!

00:18:42: Unser größte Errungenschaft ist eine Partnerschaft mit Madasta.

00:18:46: Madasta ist im Endeffekt ne große Software-Plattform die im Endefekt diese ganzen also Madaster kommt von Materialkatastar... ...und die ja haben extrem viel Ressource auf ihrer Plattform.

00:18:59: Die heißt es jetzt zu vertreiben und das öffnet uns sozusagen jetzt die Türen für Ressourcen aus sieben Ländern.

00:19:06: Weil im Moment ist einfach das große Problem, dass es für den Planer und den Architekten viel zu schwer ist an dieser Sekunderostoffe zu kommen weil der ist es gewöhnt auf einen Knopf zu drücken und dann kommen halt X-Ressourceneböbel, was auch immer eben auf die Baustelle an dem und dem Tag Und das ist bei Sekunderrostoffen heute noch nicht so bzw nur bedingt so.

00:19:30: diesen Part wollen wir halt eben einnehmen, diese Schnittstelle zwischen Materialquelle und Materialbedarf.

00:19:36: Das ist ein großer Plan bzw auch denke ich gerade der absolute Weg weil wir auch die eine oder andere Förderung gerade bekommen beziehungsweise noch nicht bekommen aber da sieht es gerade ganz gut aus.

00:19:49: und gleichzeitig wollen wir unsere Einrichtungsschiene immer größer fahren.

00:19:53: Wir sprechen gerade mit richtig richtig großen Herstellern die im Endeffekt auch in diese Silkulaeconomie rein wollen.

00:20:02: Und da wollen wir am Endeffekte eben der Fachhändler davon werden, weil diese Einrichtungen, die wir ja heute schon machen, wenn wir es schaffen, Großprojekte umzusetzen mit einem erheblichen Reuseansatz dann beweisen wir der Branche das es funktioniert.

00:20:19: und wenn wir sogar wirtschaftlicher oder gleichwirtschaftlich machen... Würde ich sagen oder würde ich unterschreiben, wenn du ein Produkt hast was nachhaltig ist und ein Produkt das nicht nachhaltigt ist.

00:20:30: Wenn es jetzt gleich gekostet würdest du wahrscheinlich das Nachhaltige nehmen.

00:20:34: Schätzlich!

00:20:36: Ich bin da ein bisschen vorangenehm ja natürlich.

00:20:40: Genau und ich glaube da gibt's vielen so weil wir alle wissen so ein bisschen Ja die Welt ist am Arsch bzw haben einfach grundlegende Probleme Und wir wollen im Endeffekt einfach was die Einrichtungen angeht Ja, auch immer größere Projekte machen.

00:20:56: Wir machen sie meistens als GU, machen quasi von der Pike auf die komplette Baustelle und da gehen wir gerade auch ganz gut rein.

00:21:05: Da ist Berlin natürlich ein riesengroßes Vorzeigeprojekt mit.

00:21:09: Gleichzeitig wollen wir halt auch immer mehr Ressourcen entdecken.

00:21:14: Wir nennen das Bauteilkatastor, wir machen so Inventarisierung von Bestandsgebäuden Nachhaltigkeitsberatung, also wir sind ganz breit aufgestellt.

00:21:25: Und sie sind aber auch nicht bereit, irgendein dieser Sektoren aufzugeben?

00:21:31: Ich merke schon, ich denke wir werden uns hier diverse Podcasts treffen und mal wieder so ein bisschen in die Einzelbereiche reingehen.

00:21:43: Hab' ich gelesen bei euch... ...hundertfünfzig Möbelstücke gerettet Macht am Ende des Tages wieviel Liter Wasser aus?

00:21:55: Boah, das hab ich jetzt nicht im Kopf.

00:21:56: Ich glaub wir haben über... Also wir haben letztens, also im Jahr im Jahr in den Year im Jahr ist es um die zweitausend und dreitausende Möbelstücke gerettet.

00:22:05: Das macht eine ganze Menge aus.

00:22:08: Ich hab's!

00:22:10: Und?

00:22:10: Wasserverschwendung vermieden

00:22:13: Bei wie viel?

00:22:14: Hast du jetzt einen Monats-Report genommen oder...?

00:22:16: Ich habe einfach nur das genommen was ich euch gefunden.

00:22:19: Hundertdreizehn Möbe Dadurch konnte eingespart werden.

00:22:26: Vier, sieben acht Kilogramm CO² und zweihundertdreißig, sechs drei Null Liter.

00:22:38: Ja im Endeffekt sind diese ganzen Zahlen mit Einsparungen so eigentlich für mich gar nicht so wichtig weil es geht sich wirklich darum bei mir so okay wenn wir schaffen diesen Stuhl der sozusagen noch ein Stuhle ist eben wieder zu verwenden dann muss einen stuhl weniger produziert werden, das ist mir viel wichtiger.

00:22:57: Aber du musst manchmal den Leuten halt auch leider solche Bilder wie Wasser oder irgendetwas verhalten

00:23:02: und da arbeiten wir mit der RWTH-Achtung zusammen die uns diese Zahlen liefert.

00:23:08: Wir sind gerade in einem Förderprogramm mit einem der Institute Ecom.

00:23:12: heißt das wo wir im Endeffekt wollen ja fundierte Zahlen dann auch liefern und nicht eben per ChatchiBT.

00:23:20: so hat Und da versuchen wir halt mit der RWTH Aachen fundierte Zahlen zu erreichen, weil langfristig hat das ja auch für Großunternehmen jetzt mal einen positiven Einfluss auf den ESG oder CSRD Geschichten.

00:23:37: Weil die Leute, die heute sozusagen es schaffen in irgendeiner Weise Ressourcen zu sparen durch ihr Handeln, die profitieren davon.

00:23:46: und deswegen... Jetzt im Moment noch in einem relativ kleinen Rahmen diese Reports.

00:23:53: Wir haben so ein bisschen aus dem Tagesgeschäft rausgenommen, machen wir das nur noch Projektbasiert weil die Zahlen dann wirklich verwendet werden beim Unternehmen.

00:24:04: Der Freund von mir ist irgendwie Global Manager bei Hayworth und der sagte dass auch viele Unternehmen die quasi neu bauen oder was auch immer dass die riesigen Anteile an Refurbish-Reuse-Geschichten schon auch in der Ausschreibung mit drinnen

00:24:24: haben.

00:24:25: Genau, das ist ein besonderes Phänomen in Holland.

00:24:28: Die sagen ja okay einen bestimmten Reuseansatz muss sozusagen in die Einrichtung fließen um überhaupt das Projekt zu bekommen und das ist ja genau unser Ansatz.

00:24:38: wir wollen gar nicht.

00:24:39: ich bin absoluter Estät und ich habe richtig Bock auf neue Produkte Produkte die halt mit dem verstand produziert wurden finde ich einfach geil und wir sind der meinung dass ein bestimmter ansatz oder einen teil sein soll weil es vielleicht auch günstiger ist.

00:25:02: Einfach keine Objekte, Patchwork einrichten.

00:25:04: Das ist uns bewusst.

00:25:05: aber wenn wir wirklich einen Teil Reuse einsetzen wie deswegen ist jetzt in Berlin so die ganzen Möbel die wir einsetzen sind neu.

00:25:13: Aber die Materialien die wir verwenden die sozusagen noch mal vom Schreiner bearbeitet werden sind halt reused.

00:25:18: Wie zum Beispiel wir haben von André World über Sky.

00:25:21: Wir haben große Partnerschafts mit denen geschlossen dass

00:25:24: sie raus

00:25:25: man Olaf

00:25:26: Olaf hier, der Podcast wo immer alle gegrüßt werden.

00:25:30: Red du weiter?

00:25:31: Ich hol mir mal ein Wasser, wir machen uns dann mal live.

00:25:35: Nehmen wir auch eins mit!

00:25:36: Nee genau und wir haben jetzt die Partnerschaft mit André World gestoßen das quasi alle Tischplatten die in irgendeiner Weise ins Werk zurück mussten weil sie beschädigt wurden beim Transport eben nicht ins Werk gehen und da dann meistens also die werden ja dann auf ja mit hohem Aufwand entweder neu produziert oder so bearbeitet, dass da halt einfach ja eigentlich eine neue Produktion hintersteht oder sogar entsorgt.

00:26:01: Wir bekommen die mittlerweile produzieren entweder für andere Worlds im Endeffekt neue Möbel daraus oder verwenden diese Werkstoffe.

00:26:12: wir haben hier zum Beispiel ein Konferenztisch zehn Meter der im Endefekt vom Kunden zurück muss.

00:26:18: Der hat ne kleine Ecke am Transport bekommen und wir kriegen dann die Ressource und bauen dann in unseren Projekten Oberflächen daraus, aus einem neuen Werkstoff eigentlich.

00:26:29: Der aber ... Weil Abfall.

00:26:31: was ist Abfall?

00:26:32: Das ist ja nicht geregelt.

00:26:34: Abfall ist das, was die Leute nicht mehr haben wollen.

00:26:37: Wenn eine neue Platte ein Catch hat, dann ist es Abfall.

00:26:40: Also ... Deue gesagt!

00:26:43: Überspitzt gesagt.

00:26:45: Und da schließen wir immer mehr Partnerschaften mit Unternehmen, die's verstanden haben.

00:26:50: Die denken so hey... Wir können einfach nicht mehr so weitermachen.

00:26:55: Und ja, so sieht das im Endeffekt in der Praxis dann aus.

00:26:59: Was?

00:27:06: Viele meiner Kunden und Partner sind ja Einrichtungshäuser.

00:27:13: Da wird oftmals dann auch durchaus mal Material mitgenommen.

00:27:19: Aber dass was da so an Wohnmöbeln usw.

00:27:22: am Start ist, wird sehr häufig dann in die Presse geworfen für alle Ewigkeiten.

00:27:32: Ja, sauschade eigentlich!

00:27:33: Also ich verstehe aber auch warum das so ist.

00:27:35: So ist es ja nicht... Ich will die Leute auch gar nicht judging und das ist wirklich einer der wichtigsten Aufgaben von uns.

00:27:41: Ich habe jetzt auf dem In-Innsight-Broschentreffen mit mehreren Leuten aus Häusern gesprochen Die meinten so ey kannst du die Lösung sein?

00:27:49: Wir müssen immer die neuste Kollektion zeigen.

00:27:51: was passiert denn mit den Sachen die nicht abverkauft wurden?

00:27:54: Die haben ja eben auch das große Problem und kriegen die Sachen einfach nicht weg.

00:27:59: Das grundlegende Problem, es gibt einfach viel zuviel und es kommt viel zu viel auch einfach nach.

00:28:06: Aber ja in irgendeiner Weise muss sich das ja irgendwie mal irgendwann lösen weil die Sachen einfach immer alle wegzuschmeißen macht ja gar keinen Sinn so und

00:28:20: Sinn nicht.

00:28:21: aber Die Welt ist wie sie

00:28:24: isst.

00:28:24: Ja

00:28:25: ich hab gestern irgendwie gesehen hat eine Küche gekauft bei Teemo.

00:28:29: Mein Thema gibt es mit eurer Küche.

00:28:30: Das ist

00:28:31: absolut der Unvergang, ja?

00:28:33: Für vierhundert Euro eine Küche ohne Elektrogeräte allerdings.

00:28:37: Ach

00:28:37: Gott sei Dank!

00:28:38: Das wäre auch noch schöner gewesen.

00:28:40: Und die Tischplatte haben sich auch noch selber geholt, da hörts einfach bei mir komplett auf.

00:28:48: Ich meine sie sind auch unfassbar beschissen aus das Ding.

00:28:52: Aber wenn normaler draufkommt wie es auszusehen... wie es aussehen könnte.

00:29:02: Aber das gibt mir echt alles zu denken, dieser ganze Konsum.

00:29:07: Das ist schwierig... Aber hättest du einen guten Tipp?

00:29:14: Wenn wir jetzt befinden uns bei einem kleinen Einrichter oder so, dann nimmst du gerne mal was mit und kloppt es dann weg.

00:29:21: Hast du irgendwelche Ideenansätze wo du sagst hey, keine Ahnung.

00:29:29: Es ist auch immer... Ihr seid darauf spezialisiert.

00:29:33: Andere sind jetzt das nicht, haben gar keine Flächen, werden das Zeug nicht los und haben keine Frequenz oder Absatzkanäle in irgendeiner Form.

00:29:42: Ihr seid mit großen Firmen zugange.

00:29:47: Visionen, Ideen und ihr habt auch Fläche.

00:29:50: Die haben alles nur keine Fläche im Lager wo man sagen könnt okay wir machen so ein Thema auf.

00:29:55: ich weiß das Nils Kramer aus Berlin.

00:29:59: Ein Thema für Vintage-Möbel in der Vergangenheit schon mal kreiert hat.

00:30:04: da freue ich mich auch sehr darauf wenn das Projekt dann zum Tragen kommt.

00:30:12: Nur was weiß ich nicht gibt man eine Idee?

00:30:16: Gibt man Ansatz Du kommst raus, bist da irgendwie bei den Leuten.

00:30:21: Bei dem Endkunden steht irgendwas rum.

00:30:25: Die Mühe macht sich keiner, die Monteure bezahlt keinen dafür, dass sie irgendwas aufarbeiten oder so.

00:30:31: Ja also das ist mir ganz wichtig ist ich weiß es, wir halt auch nicht die Welt verbessern werden mit unserer Arbeit.

00:30:39: Wir haben uns für eine Nische entschieden und ich glaube das ist auch unser Asset ist unser Glück, dass wir deswegen eben auch die Ideen haben und so ein bisschen eine gewisse Vorreiterrolle einnehmen können.

00:30:53: Aber wenn ich einen Tipp sagen könnte, das habe ich immer schon so gemacht, versuchen irgendwas anders zu machen als die anderen und irgendwie für Erlebnisse schaffen.

00:31:03: Die Leute sind ja heutzutage einfach abgestumpft Leute wieder, du musst dir einen Sinn geben aus der Tür zu gehen und bei dir als ins Einrichtungshaus zu kommen.

00:31:14: Und diese normale Produktpräsentation würde mich jetzt persönlich während sagen funktioniert nicht mehr funktionieren.

00:31:22: bestimmt.

00:31:22: für viele aber würde mich nicht mehr als mark jetzt also reizen und deswegen würde ich immer sagen so mein tipp ist in irgendeiner Weise wirklich sich Gedanken zu machen was will der kunde?

00:31:33: Was will den mensch von heute und warum sollte der zu dir kommen und nicht ins Internet gehen.

00:31:40: Also ich meine, es ist ja durchaus legitim was ein Sideboard in Kirschel irgendwie aus den Sechziger-Siebzigerjahren.

00:31:46: Das kann man ja unfassbar schön in den Haushalt oder die Küche oder wo immer integrieren.

00:31:53: also mehr Style geht ja gar nicht noch.

00:31:55: Ja wir versuchen das halt zu kombinieren.

00:31:57: Wir denken halt Räume so dass wir sagen wenn wir Räumen jetzt gerade eine Versicherung eingerichtet auch mit vielen Neuprodukten aber auch mit Vintage Produkten Wenn du ein Highlight-Peace hast, was irgendwie im Kopf bleibt dann hast du einen Raum geschaffen der anders ist als jeder andere.

00:32:15: Ich meine guck dir alle Räume an die sehen ja mittlerweile alle gleich aus und wir sind der Meinung junge Leute damit zu integrieren.

00:32:23: wir arbeiten ganz viel mit jungen Künstlern zusammen.

00:32:25: das ist halt auch so'n Tipp.

00:32:27: Das kann glaube ich jeder Mensch machen ob er in Trier wohnt oder auf dem Land oder Berlin wenn man die Leute dort Wenn du hier reinkommst, das erste was du machst ist zu Marlene oben zu gehen ins Atelier und solche Leute muss man noch supporten.

00:32:40: Ich bin Fan?

00:32:41: Absolut!

00:32:42: Du bist fan deswegen... Also

00:32:43: ich sag mal mehr Likes bei Instagram krieg nur Eileen.

00:32:48: Genau und dass wir... Das versuchen wir halt eben auch die Sachen wie an die Wand gehen.

00:32:52: Das ist ausschließlich sind es Leute, die einfach unseren Mann nach coolem Kram machen, die wir supporten wollen und es gibt ja nichts Besseres dann für so einen jungen Künstler in einer Versicherung zu hängen mit drei Bildern.

00:33:06: Weil das sieht man nirgendwo, weil die sind halt in ihrer Babel.

00:33:10: und gleichzeitig versuchen wir mit jungen Designstudios zu arbeiten... ...die Produkte machen.

00:33:13: Deswegen haben wir ja noch die Ming-Boot.

00:33:15: Das ist sozusagen eine E-Commerce-Plattform für neue Produkte,... ...die wir aber nach so Nachhaltigkeitsthemen... ...das war auch immer so, will ich vorsichtig sein?

00:33:23: Aber wir kuratieren sie danach.

00:33:24: Wir nennen das so Zukunftbrauch Dinge, die bleiben dürfen.

00:33:28: Wir kuratierend das nach wirklich... ... einem Sinn und Verstand in der Produktion nach Lokalität, nach einfach so ein bisschen... ... ja kein Verbundstoff-Sachen irgendwie.

00:33:40: Also versuchen wir das halt einfach so zu korrigieren dass es halt einfach Produkte sind die wir mit unserem Nachhaltigkeitsstandard auch in unsere Projekte integrieren.

00:33:50: Und dann entsteht halt einfach einen Raum der sage ich jetzt mal besonders ist.

00:33:56: Das ist uns irgendwie wichtig und deswegen ist die sind ... ist so ein Vintage Produkt in so einer Objekteinrichtung für uns dann auch wichtig.

00:34:04: Aber bei uns gibt es keine Objekt-Einrichtungen, die... only aus... ja, Vintage besteht weil wir eben nicht der normalen... also höhe mir auf mit Vintage Händlers bin ich nicht!

00:34:15: Ich verkaufe einfach ... Secondhand-Produkte oder Reuse-Produkt.

00:34:20: Punkt!

00:34:20: Auch diese ganzen Sachen, wo wir hier drauf sitzen... Das ist mass production, du sitzt auf einem Traditionstuhl.

00:34:25: das sind halt Sachen die von der Messe kommen und nicht mehr als Neuware verkauft werden kann.

00:34:31: Und wenn jetzt aber ein Kunde den Stuhl geil findet in Reuse dann verbraucht er über drei, dann kriegt ihr einen Reuse und zwei neue.

00:34:39: Und dann hat der einen Stuhll viel günstiger bekommen, hat ein bisschen Geld gespart Und das ist so ein bisschen der pragmatische Ansatz.

00:34:47: Einfach

00:34:47: kann das sein, das

00:34:48: Leben?

00:34:49: Ja!

00:34:50: So einfach versuchen wir zumindest das zu denken.

00:34:54: Hören wir dich mit einem großen Vortrag auf dem vielgut Financial Festival in sieben zwanzig eigentlich.

00:35:01: Ja also ich erprobe mich gerade immer größer und habe jetzt nächsten Monat zwei Vorteile für Vitra.

00:35:08: dann nächstes Jahr bei dir auf jeden Fall super gerne Auf jeden Fall.

00:35:16: Da ist das wahrscheinlich auch noch mal gereift, also bei uns passiert gerade richtig viel.

00:35:20: Kommen nächsten Monat drei neue Leute dazu.

00:35:23: Ich glaube dann hat sich auch wieder so einiges geschärft.

00:35:28: Wahnsinn!

00:35:29: Okay.

00:35:31: Wolltest du uns noch etwas erzählen zur Design-Direktive?

00:35:33: Sonst würde ich jetzt mit den fünf schönen Fragen auf dich zukommen.

00:35:39: Wo jetzt nichts Spezielles ist... Uns ganz wichtig ist, dass wir wie gesagt dieses Nachhaltigkeitsthema nicht machen um in irgendeiner Weise so ein idealistisches Gedankengut den Leuten aufs Auge zu drücken.

00:35:52: Sondern im Endeffekt ist das unser Zukunftsverbohr um einfach zu zeigen, dass es heute wieder Fansdesign darf.

00:36:00: und ich glaube das ist das Wichtigste über uns als Designdirektive.

00:36:03: und ansonsten glaube ich bin ich einfach gespannt wo das hingeht.

00:36:07: Deswegen finde ich es total spannend, wenn wir in einem Jahr dann widersprechen und uns vielleicht diesen Podcast anhören.

00:36:13: Was wir vielleicht über Bord geworfen haben?

00:36:15: Wir machen zwischendurch nur einen im halben Jahr.

00:36:18: Da ich immer wieder Dienstagsbohrung zum sieben Mal sende.

00:36:21: Ich habe auch Bedarf.

00:36:26: Vielleicht machen wir mal eine Sonderfolge an der Stelle, da hab' ich mir gerade so überlegt... Vielleicht laden wir noch jemand dazu ein, der auch irgendwo aus dem ganzen Nachhaltigkeitsstrom rauskommt.

00:36:36: Das war da mal wirklich... Wir

00:36:37: müssen diskutieren!

00:36:38: Da machen wir mal so einen richtigen Circle hier auf.

00:36:41: Das wäre ja auch mal stark.

00:36:42: Voll!

00:36:44: Ich möchte nur sagen Torben wenn du das jetzt hörst die vierundzwanzig Stunden sind noch offen.

00:36:49: also konzentrier dich.

00:36:51: ich habe schon einmal den ersten Gast.

00:36:52: der kann auf jeden Fall zwei Stunden solo erzählen.

00:36:56: Auf jeden Fall

00:36:57: Dann steigen wir in dem Bereich mal ein bisschen an.

00:37:00: Ganz kurz, fünf schöne Fragen?

00:37:03: Wie möchtest du es?

00:37:05: Schnelle, schöne.

00:37:06: Das Schöne besonders... Also beides!

00:37:08: Bist du Fan von Cradle to Cradle?

00:37:11: Ja also ja schon.

00:37:16: Schwierig in der Umsetzung oder...?

00:37:19: Das sind meiner Meinung nach immer so Thematiken die nicht immer für jeden so einfach sind.

00:37:24: Zum Beispiel andere World haben sich darauf spezialisiert und haben jetzt auch durchgespielt.

00:37:29: Aber ich finde, man sollte nicht nur in dieser Box sein und einfach versuchen dass es so gut es geht machbar ist.

00:37:39: Klar aber...

00:37:41: Ich sag mal wenn jeder seinen Bestes gibt dann haben wir schon viel geschafft.

00:37:46: Genau!

00:37:46: Und deswegen ist uns wichtig nicht in diesen Extremen zu denken, nicht radikal zu sein sondern einfach.

00:37:55: Das soll Spaß machen, noch immer.

00:37:57: Ich meine wir leben alle und irgendwann machen wir die Augen zu und sich dann nur gegen Fronten zu arbeiten.

00:38:02: das macht ja auch keinen Sinn.

00:38:08: Jetzt wo wir da auch so umgeben sind

00:38:10: von schönen Möbeln und

00:38:12: Reuse-Geschichten sag mal dein Lieblingsmöbelstück auf alltimes?

00:38:19: Auf Alltimes war es eine gute Frage!

00:38:26: Was ist mein

00:38:27: Lieblinsmöbelstück?!

00:38:30: Habe ich gar nicht, also so speziell.

00:38:32: Also ich begeister mich an massive Holz aber finde aus so einem sechziger Jahre Saatbeut.

00:38:39: ganz gut kann es mittlerweile noch nicht mehr sehen.

00:38:43: was ist mein...

00:38:44: Was manche ein Stück zu Hause haben hast du hier in fuffzigfacher Ausführung quer durchs Lager

00:38:51: Ja, aber so ein speziell Lieblingsmöbelstück.

00:38:54: Weil ich komme ja eigentlich ursprünglich gar nicht als der Möbelbruder.

00:38:57: Das ist so mein Instrument.

00:38:58: Ja,

00:38:59: davon.

00:38:59: Du bist ... Sport!

00:39:01: Dann sollte eigentlich die Frage sein, dein Lieblinssportler, oder Durstelle?

00:39:06: Mein lieblingssportlar?

00:39:07: Früher immer Christiano Ronaldo, ich weiß auch nicht warum.

00:39:09: Aber... Keine Ahnung.

00:39:15: Ja.

00:39:15: Christiano Ronaldo.

00:39:17: Also

00:39:17: random auch.

00:39:19: Das ist ein schwieriger

00:39:20: Typ,

00:39:20: ne?

00:39:22: Das war

00:39:23: früher immer so mein absolutes Ding.

00:39:26: Dass ich so gut sein wollte wie er.

00:39:27: Ich war besser aber hab's dann doch nicht geschafft.

00:39:32: So das falsche Management und die Scouts... Ich hatte

00:39:35: einfach keinen Glück.

00:39:36: ...hab mit einfach nicht bis Göln Kalk geschafft.

00:39:38: Naja Belgien!

00:39:39: Ich komme aus Belgien.

00:39:43: In Belgien kannst du nicht schlecht essen.

00:39:46: Ja, auf jeden

00:39:46: Fall.

00:39:46: Okay, kleine Reiseempfehlung!

00:39:48: Belgien?

00:39:49: Wohin fahren?

00:39:50: Gent.

00:39:50: Absolut Gent.

00:39:51: Gent.

00:39:52: Charlotte de Vitte.

00:39:54: Raumtaunen hier.

00:39:55: Gent ist supergeil, kann ich auf jeden fall empfehlen.

00:39:57: Super liebe Leute und gutes Bier.

00:40:01: Mittelalter

00:40:03: Stadt.

00:40:04: Also das schöne Brücke.

00:40:05: Das Brück ist ja gefühlt noch schöner aber sehr touristisch wird immer nach Gent erfahren.

00:40:09: Ist ein bisschen größer auch.

00:40:11: War geil.

00:40:12: Bist halt auch so ein Street Kid.

00:40:15: Ja, es geht noch.

00:40:15: Ich bin

00:40:17: ein

00:40:17: Legend hier, sitze hier gerade vor

00:40:19: mir.

00:40:21: Absolut!

00:40:25: Kann man Küchen gut rückbauen und wieder einsetzen?

00:40:31: Ja also wir verwenden es oft so dass wenn wir jetzt mal irgendwie gerade einen Kunden gehabt haben der im Endeffekt eine neue Küche haben wollte wo wir im Endefekt nur die Fronten ausgetauscht haben Und die ganzen Korben sind ja auch alles Standardmaße.

00:40:45: Das kann man schon gut verwenden, oft sind sie aber sehr schmandig weil es eine Küche ist.

00:40:50: Aber tatsächlich besonders was so Korpem angeht ... ... kann man mit Küchen sehr gut zirkulär arbeiten!

00:40:57: Die Frage war jetzt etwas billo, aber die führte dazu dass die nächste Frage kommt... Weil das ist nämlich immer die letzte Frage und die geht um die Kulinarek, ja?

00:41:06: Beste Chewapelladen in Köln.

00:41:09: Ich weiß gar nicht wie der heißt, aber da in der Lichtstraße gegenüber von der Lichtstrasse war ich auch schon mit dir.

00:41:14: Gegenüber von der Moschee

00:41:16: In so einem Hinterhof gegenüber von der Moschee ist mit Abstand der beste Chiba-Pelan, Grüße gehen raus.

00:41:23: Den ich in Köln somit das kenne.

00:41:25: Vielleicht in der Kolbstrasse oder so gibt es vielleicht noch was aber da gehe ich gern hin.

00:41:29: Den feiern wir jetzt einfach mal ab an der Stelle.

00:41:32: Ich denke soweit so gut das Buch klappt mir vor heute zu bei Stuhl frei und im Platz.

00:41:44: Heute war zu Gast Marc.

00:41:46: Vom Berg.

00:41:48: Hat der Gast wie immer das letzte Wort, Marc.

00:41:52: Danke für deinen Besuch und danke dass du mich auf wilde Reisen mitnimmst.

00:41:57: Ich bin gespannt was die nächste Reise bildet.

00:42:00: Dadurch lege ich immer coole Leute kennen!

00:42:02: An dieser Stelle.

00:42:03: wir fliegen mal wieder nach Belgrad.

00:42:05: in diesem Sinne bleibt stabil abonniert.

00:42:08: lasst Sterne da.

00:42:10: Was weiß ich schmeiß die Glocke an folgt mir auf allen Kanälen folgt der Design Direktive

00:42:16: Kommt vorbei, Köln-Erenfeld-Storberger Straße eins.

00:42:19: Ja immer jederzeit hier.

00:42:21: Connection in den Shownoten In diesem Sinne Tschüss.

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