Stuhlfrei- Michael Schneider nimmt Platz Designschneider , Award Winner , Award Kritiker
Shownotes
Vom ersten Strich bis zum fertigen Stuhl können zwölf Monate vergehen. Manchmal aber auch drei Jahre. Warum eigentlich?
Für diese Folge von STUHLFREI – NIMM PLATZ bin ich in Berlin bei Michael Schneider von Designschneider zu Gast.
Michael nimmt uns mit hinter die Kulissen von über 30 Jahren Produkt- und Möbeldesign: vom Studium an der Kunstakademie Stuttgart über die Gründung des eigenen Studios in Köln bis nach Berlin – und zu einem Designstudio, dessen Produkte heute bei zahlreichen Möbel- und Interior-Marken zu finden sind.
Wir sprechen darüber, wie aus einer Idee tatsächlich ein serienreifes Möbelstück wird. Was passiert nach dem Briefing? Wann entstehen Renderings? Warum baut Designschneider 1:1-Prototypen? Welche Rolle spielen Material, Produktionsmöglichkeiten, Technik und Zielpreis? Und wann weiß ein Designer eigentlich, ob ein Produkt am Markt funktionieren könnte?
Michael beschreibt den Designprozess in drei Phasen – Idee, Finalisierung und Umsetzung – und erklärt, warum gutes Design eben nicht nur gut aussehen darf, sondern am Ende auch produzierbar, bezahlbar und vermarktbar sein muss.
Natürlich geht es auch um Massivholz, Metall, Kunststoff, internationale Produktion und die Frage, warum Reisen, persönliche Begegnungen und unterschiedliche Kulturen seine Arbeit bis heute prägen.
Wir sprechen über die Zusammenarbeit mit Metallbude, über Projekte und Entwicklungen für Nordtisch und darüber, warum manchmal gerade die technisch schwierigsten Ideen die spannendsten sind.
Und dann gibt es noch ein Thema, bei dem Michael ziemlich deutlich wird:
Design Awards.
Warum Designschneider selbst keine Produkte bei klassischen Designpreisen einreicht, weshalb Michael das Geschäftsmodell vieler Awards kritisch sieht – und warum ein gutes Produkt seiner Meinung nach keinen zusätzlichen Stempel braucht, um gut zu sein.
Außerdem sprechen wir darüber, wie wichtig der Austausch zwischen Designern, Herstellern und Möbelhandel ist und warum Michael und Jan-Patrick Metzger beim Feelgood Furniture Festival 2027 auf der Zeche Carl in Essen wieder mit dabei sein werden.
Zum Schluss natürlich unsere schnellen Designfragen:
Berlin oder Köln? Gibt es eine typische Designschneider-Handschrift? Welches Produkt würde Michael unbedingt noch gestalten? Und wo auf der Welt isst er eigentlich am liebsten?
Eine Folge über Möbeldesign, Produktentwicklung, Prototypen, Möbelproduktion, Design Awards und die Menschen hinter den Produkten.
🎙️ STUHLFREI – NIMM PLATZ
mit David Östreich
Gast: Michael Schneider / Designschneider
Aufgenommen in: Berlin
Themen: Möbeldesign · Produktdesign · Interior Design · Möbelentwicklung · Designprozess · Prototypenbau · Massivholzmöbel · Möbelindustrie · Möbelhandel · Design Awards · Metallbude · Nordtisch · Designschneider · Berlin · Köln · Feelgood Furniture Festival · Zeche Carl Essen
Transkript anzeigen
Vor Ort: Ja, hallo und herzlich willkommen bei Stuhlfreien im Platz heute direkt aus Berlin bei Design Schneider,
david: Herzlich willkommen bei Stuhlfreundin Platz heute direkt aus Berlin bei Design Studio.
Vor Ort: einem Design Duetto, die ich vor circa acht Jahren irgendwo in Bosnien am Pool getroffen habe. Herzlich willkommen Michael Schneider.
david: sein Duetto, die ich vor circa acht Jahren irgendwo in Bosnien, na cool, getroffen habe. Vielen Dank,
david: David Österreich. Freut mich, dass du hier bist.
Vor Ort: Ja, schön, dass wir heute die Zeit finden, den Termin finden, mal ein bisschen ins Design einzutauchen und auch in deine 30-jährige Schaffenszeit mit Design Schneider. Hol uns doch mal ab, Design Schneider. Irgendwann in den 90er
david: Ja, das stimmt.
Vor Ort: Jahren kam da ein junger Schwabe auf die Idee, was zu tun.
david: Dafür muss ich schon mal reingritschen. Ich bin Südbadener und kein Schwabe.
Vor Ort: Was?
david: Das war ein leichter Fehler. Ich habe in Stuttgart an der Kunstakademie Design studiert. Dort während des Studiums und dann noch danach bei Phoenix Design gearbeitet und habe gemerkt, dass ich gerne die letzte Entscheidung
Vor Ort: Ich gerne die letzte Entscheidung.
david: darüber haben möchte, wie ein Design aussehen soll.
david: Und aus dem Grund habe ich mich entschlossen,
Vor Ort: dem Grund habe ich mich entschlossen...
david: eigenes Büro zu gründen. Ich bin aber vorhin noch auf eine Weltreise gegangen, nach Asien, Neuseeland, was eine sehr gute Entscheidung
Vor Ort: sehen lassen, was eine sehr gute Entscheidung ist.
david: war. Und hatte mich aber vorher schon entschieden, dass ich mit meinem Büro nach Köln gehen werde. Ich kannte da niemanden außer einer Person und habe dort mein Büro in Ehrenfeld gegründet. Grüße nach Ehrenfeld, mag ich immer noch sehr gerne.
Vor Ort: Hier darf
Vor Ort: man übrigens alles grüßen. Also Grüße gehen raus. Natürlich, natürlich.
david: Ja, genau, danke schön. Auch meine Mutter.
david: In Ehrenfeld hatte ich ein Studio in einer ehemaligen Zündabwerkstatt, wo es im Winter ein Arschkalt vom Fuß her Zu Beginn
Vor Ort: Ja und zu Beginn
david: Ihr euch vorstellen, war das so, dass ich
Vor Ort: könnte ich vorstellen, war das so oder sich...
david: natürlich keine Aufträge hatte und habe mir dann immer was überlegt, angerufen und durfte dann immer, wenn man noch jung ist, durfte man immer kommen, damals noch und somit habe ich mir so einen Kundenkreis aufgebaut, der
Vor Ort: der
david: eigentlich immer größer wurde.
Vor Ort: Kurz an der Stelle,
Vor Ort: würdest du sagen, heutzutage, wenn man jung ist, darf man nicht mehr kommen? Ich glaube, heutzutage ist es viel schwieriger. Weil ich merke es selbst, wenn ich mal jemanden versuche zu erreichen. Früher hast du da...
david: Ich glaube, heutzutage ist es viel schwieriger. Weil ich merke das selbst, wenn ich mal jemanden versuche zu erreichen. Früher hast du da angerufen
david: bei der Zentrale und dann wurde dir die Nummer gegeben. Das gibt es so nicht mehr. Die Leute, teilweise kriegst du auch noch nicht mal mehr die E-Mail-Adresse. Und das war früher, ich konnte anrufen und dann wurde ich durchgestellt und habe dann mit dem Produktmanager gesprochen. Ich glaube nicht, dass es mehr so ist. Und wenn du dann als junger Designer dann deine Ideen versuchst,
Vor Ort: Das gibt es noch nicht mehr. Leute, teilweise kriegst du auch noch nicht mal mehr die E-Mail-Adresse. Und das war früher, ich konnte anrufen und dann wurde ich durchgestellt und hab dann mit dem Produktmanager gesprochen. Ich glaube nicht, dass es mehr so ist. Und wenn du dann als Jona Designer deine Ideen versuchst
david: an einen Mann zu bringen und auf die Messen gehst, hast du natürlich dann das Gleiche. Du bist in der gleichen Kiste wie viele andere und wartest, dass dann irgendjemand Zeit hat. Und die wollen eigentlich verkaufen.
Vor Ort: an den Mann zu bringen und auf die Messen gehst, passen natürlich dann das Gleiche. Du bist in der gleichen Kiste wie viele andere und wartest, dass dann irgendjemand Zeit hat und die wollen eigentlich verkaufen.
david: So. Das nicht einfach. Und ich hatte, glaube ich, ein bisschen eine einfache Zeit. Also 94, wie gesagt, in Köln Designschnade gegründet. Und dann ging es von anfänglich gedeckter Tisch in den Bereich fing ich an.
Vor Ort: Ich hatte glaube ich so eine einfache Zeit. 1994 wie gesagt in Köln die Salzschale gegründet. Da ging es von anfänglich gedeckter Tisch in dem Bereich fing ich an,
Vor Ort: rüber zu Sanitärprodukten.
david: rüber zu Sanitärprodukten
david: und dann kam ich zu dem Bereich, der mich eigentlich am meisten interessiert hat, schon immer, auch während des Studiums, und das sind Möbel. Und da arbeiten wir jetzt seit geraumer Zeit, hauptsächlich, ist eigentlich unser Fokus.
Vor Ort: In dem Bereich, der mich am meisten interessiert hat, immer, auch während des Studiums, das sind wir. Da arbeiten wir jetzt seit geraumer Zeit, glaube ich, hauptsächlich bis auf unser Fokus.
Vor Ort: 2008 kam Jan-Patrick Metzgerson hinzu. Richtig, der Jan-Patrick Metzgerson hat sich noch vorgestellt, da war ich noch in Köln. Und ich weiß ja, er kam dann zur
david: Richtig, Jan Patrik hat sich damals noch vorgestellt, da war ich noch in Köln. Und ich weiß noch, er kam dann
Vor Ort: auf die Messe zur IMM, die gab es nochmals noch, war noch sehr wichtig.
david: auf die Messe zur IMM, die gab es damals noch, war noch sehr wichtig. Und
david: kam noch in mein altes Büro in der Lessingstraße in Köln. dann habe ich ihm gesagt, du, das trifft sich eigentlich ganz gut, weil ich habe vor, nach Berlin umzuziehen.
Vor Ort: vor nach Berlin umzuziehen.
Vor Ort: Ja und dann zog ich erstmal nach Kreuzberg in Berlin.
david: Ja und dann zog ich erstmal nach Kreuzberg in Berlin
david: und Jan-Patrick kam dann vorbei und dann haben wir gesagt, gut, machen wir mal ein Probeprojekt zusammen. Und dann fing er an, das lief gut und inzwischen sind wir quasi part.
Vor Ort: Projekte zu sagen. Und dann fing er an, es lief gut und inzwischen sind wir Partner.
Vor Ort: Aber 2008 war kein einfacher Start für euch?
david: Nee, war 2009, aber es war wirklich
david: kein einfacher Start. muss man sehen, da gab es diesen Zusammenbruch in der Wirtschaft. Und ich hätte nie gedacht, dass ich mich in dem Alter nochmal neu erfinden muss. Und das musste ich. Also viele Dinge, bei mir eigentlich das Maßgebliche, meine maßgeblichen Auftraggeber waren, brachen bei mir weg. Und das war zum größten Teil zum Wilhelm Boch.
Vor Ort: Da war ja gerade, da gab es diesen Zusammenbruch an der Wirtschaft. Und ich hätte nie gedacht, dass ich mich in dem Alter nochmal neu erfinden muss. muss ich. Also viele Dinge, die bei mir eigentlich das Maßgebliche, eine maßgebliche Aufbaugeber waren, brachen bei mir weg. Und das war zum größten Teil zum auch ein Bauch.
Vor Ort: Also für alle, zu Hause jetzt mal in ihre Schubladen gucken.
Vor Ort: Da werdet ihr eventuell ein schönes Besteck von Design Schneider finden oder aber doch mal durch eure sanitären Anlagen schreiten.
david: Ja, und gibt auch
david: für, ich habe Kochmesser für Zwilling gemacht, sehr viele Bestecke für Wille Heuernboch, auch ein Teeservise, das City
Vor Ort: Wir haben noch sehr viele Bestecke für die neue Woche
david: Life und wirklich für Wille Heuernboch extrem viele Bestecke.
Vor Ort: An der Stelle gerne
Vor Ort: reingehen auf www.designschneider.de. Da könnt ihr euch viele schöne Produkte von diesen wunderbaren Menschen anschauen, weil ihr hört es ja gerade, das haben wir in letzten Folge so eingeführt, dass man ja während des Podcasts durchaus mal im Internet recherchieren kann. Und hier meine Aufforderung, schaut mal rein. Da seht ihr mal so das ganze Spektrum.
Vor Ort: Ja und dann seid ihr in die Möbel
david: Genau, das kam durch. Also ich bin immer
david: ein Freund davon, dass man in die Welt geht
Vor Ort: Und...
david: und Leute trifft. Wie du das auch machst. Und weil ich sage, wenn ich nicht rausgehe, kann nichts passieren. Und wenn ich irgendwo hinfahre, kann ich Leute kennenlernen und es können Kontakte entstehen. Und es war, glaube ich, 2006, da arbeiteten wir an einem Tisch für Rolf Benz.
david: Und dann lud mich der Produktmanager ein, mit nach Italien zu kommen. Und das habe ich gern gemacht, weil er wollte da eine Recherche machen, was alles möglich ist. Ja, und dort habe ich dann jemanden kennengelernt, der mich dann bei
Vor Ort: Und dort habe ich dann jemanden kennengelernt, der mich dann bei
david: einer anderen Firma empfohlen hat. Und so kam eins zum anderen. Und wenn du irgendwann mal die Tür drin hast, in einem Bereich, und du kannst dann beweisen, dass du das kannst, ist es viel einfacher. So wie mir nie jemand ...
Vor Ort: Wenn du irgendwann mal die Tür drin hast, in dem Bereich, und du kannst dann beweisen, dass du das kannst, ist es viel einfacher. So wie mir nie jemand
Vor Ort: nicht mehr geglaubt, dass er sich bestecken entwerfen kann, hat mit einer Nacht im zweiten Tisch oder dritten Stuhl jeder geglaubt, dass ich es
david: nicht mehr geglaubt, dass ich Bestecke entwerfen kann, hat mir danach dem zweiten Tisch oder dritten Stuhl jeder geglaubt, dass ich es kann.
Vor Ort: Ja, ja. Und heute würde ich sagen, im Bereich Massivholzstühle, Massivholz-Tische, kommt man an euch eigentlich auch gar nicht mehr vorbei.
Vor Ort: Das hat sich teilweise auch durch Zufall du mit wirklicher Absicht gesucht hast. Aber die Liebe, dann ins Kleine hier steckt für Möbel, das macht schon viel aus, dass dann Leute das spüren, die dir auch einen Auftrag geben. Und ich bin sehr glücklich, muss ich sagen, dass wir in dem Moment
david: Das hat sich teilweise auch durch Zufall die du nicht mit wirklicher Absicht gesucht hast. Aber die Liebe, dann insgeheim in dir steckt für Möbel, das macht schon viel aus, dass dann Leute das spüren und dir dann auch einen Auftrag geben. Ich bin sehr glücklich, dass wir dem Bereich
david: jetzt gerade so spezialisiert für Möbel sind, weil ich es auch wirklich ein tolles Material finde.
david: Was man damit alles machen kann, die Herstellungstechniken, die mittlerweile so vielfältig die Formen erlauben, ist wirklich toll.
Vor Ort: Aber von euch kann man auch noch das Möbelbauen lernen, stellt man dann immer wieder fest. Ihr wisst schon, wo was sitzen muss und wie was funktionieren muss. Aber an der Stelle möchte ich gerne mal reinspringen.
Vor Ort: Wir gehen mal den Prozess durch. Wir starten bei Null. Ich bin jetzt ein Hersteller und sage, ich möchte gerne mit Design Schneider arbeiten. So, ich möchte gerne einen Stuhl kreiert bekommen zu meiner Massivholz Kollektion als Beispiel. Wie läuft so was? Wie kann man sich das vorstellen? Das ist Beispiel eine Frage, bekomme ich.
david: Das ist eine Frage, die bekomme ich
david: immer gestellt, wenn ich an Designschulen unterrichte. Genau das ist etwas, bei dem jeder Student erstmal große Fragezeichen hat. Das ist der Designprozess. Wenn ein Hersteller uns anspricht
Vor Ort: immer gestellt, wenn ich zum Beispiel an Designschulen unterrichte, genau das ist etwas, bei dem jeder Student auch das mal so große Fragezeichen hat, ist der Designprozess. Wenn ein Hersteller uns anspricht,
david: und seine Interesse bekundet, bitte entwerfe mir einen Stuhl, dann
Vor Ort: Entwerfe mir einen Stuhl, dann
Vor Ort: mache ich mir erstmal klar, erst einmal gucken wir an, was für Firma das ist.
david: Ich gucke mir an, was für eine Firma das ist und sehe dann natürlich, ist es jemand, der
david: in dem Bereich Erfahrung hat und weiß, wovon er spricht oder ist es ein Newcomer,
Vor Ort: oder ist es ein Newcomer?
david: bei dem man erstmal vielleicht erklären sollte oder kann, was wie komplex so eine Aufgabe ist. Grundsätzlich machen wir dann
Vor Ort: Ja.
david: ein Angebot inklusive einem Vorschlag für eine Drangehensweise für den Designprozess.
Vor Ort: inklusive einem Vorschlag für eine Drangehensweise für den Gesamtprozess.
david: Und der ist in der Regel sind das drei Phasen. Erste ist Ideenphase. Zweitens ist die, mir fallen jetzt leider nur die englischen Worte an, weil ich es eigentlich nur auf Englisch mache, Finalization Stage.
Vor Ort: Und der ist in der Regel sind das drei Phasen. Erste ist Ideenphase. Zweites ist die, wir fahren jetzt weiter mit den englischen Worten, weil ich es eigentlich nur auf Englisch mache, Finalization Stage.
david: Fällt mir gerade echt nicht ein. Und die dritte Phase ist die Implementation Phase.
Vor Ort: Und die dritte Phase ist die Implementation.
david: Das bedeutet erste Phase, machst du deine Ideen, du stellst die vor anhand von Renderings. Das bedeutet, wir haben von jedem Entwurf 3D-Daten erzeugt und da anhand derer wir Renderings machen können, die dann realistisch aussehen.
Vor Ort: Das bedeutet erste Phase machst du deine Ideen, du stellst die vor anhand von Renderings. Das bedeutet wir haben von jedem Entwurf 3D-Daten erzeugt und da anhand derer wir Renderings machen können, die dann realistisch aussehen.
david: In der Phase danach folgt dann die Entscheidung des Herstellers, Kunden, ob er
Vor Ort: In der Phase danach folgt dann die Entscheidung des Herstellers, Kunden, ob er
david: welche Produkte er macht, ob er sie macht, wie viele er macht und welche Änderungen er vielleicht haben möchte, respektive welche Varianten
Vor Ort: welche Produkte er macht, ob er sie macht, wie viele er macht und welche Änderungen er vielleicht haben möchte, respektive welche Varianten.
david: er erzeugen wollte. dann in der
Vor Ort: Und dann in der
david: Finalization Stage schauen wir uns das an, was wir noch mal als Info bekommen haben vom Hersteller und passen dann nochmal unser
Vor Ort: Finalization Stage machen wir dann schauen wir uns das an was wir nochmal als Info bekommen haben vom Hersteller und passen dann nochmal unser
david: in unser Design ein bisschen an, wenn wir zum Beispiel wissen, es gibt Restriktion hinsichtlich der Produktion der Materialien, er verwenden kann. Haben aber auch schon vor der ersten Phase diese Information und machen dann in der Regel
Vor Ort: Design ein bisschen an wenn wir zum Beispiel wissen es gibt Restriktionen hinsichtlich der Produktion der Materialien die man verwenden kann haben aber oft auch schon vor der ersten Phase diese Information und machen dann in der Regel
david: ein 1 zu 1 Prototyp, anhand dessen wir die Proportionen richtig beurteilen können. Also wenn du von uns einen Stuhl bekommst im Design, haben wir in der Regel
Vor Ort: 1 zu 1 Prototypen anhand dessen wir die Proportionen richtig beurteilen können. Also wenn du von uns einen Stuhl bekommst im Design, haben wir in der Regel
david: ein eins zu eins Prototypen selbst gebaut. Früher haben wir das gemacht in Schaum, also in Styropor, haben wir gearbeitet, händisch. Inzwischen machen wir das mit 3D-Druck. dann geben wir,
Vor Ort: einen 1 zu 1 Prototypen selbst gebaut. Früher haben wir das gemacht in Schaum, also in Styropor, haben wir gearbeitet, händisch. Inzwischen machen wir das mit 3D-Pruck. dann geben wir
Vor Ort: Wir schauen uns das an genau, dieses Modell, machen noch eine letzte Entfernung und die Datei...
david: schauen wir das an genau, dieses Modell, machen nochmal letzte Änderungen und die Dateien,
david: die wir dann dem Hersteller geben, sind dann die Basis für den ersten Prototypenbau und du kannst dann
Vor Ort: sind dann die Basis für den ersten Prototypenbau. Und du kannst dann
david: relativ sicher sein, dass die Runden, die man drehen muss mit Modellen, wirklich gezählt sind. sind ganz wenige. Jetzt sind wir schon in der Umsetzungsphase, der letzten, der dritten Phase, in der dann der Hersteller den ersten Prototypen baut und merkt, wo es Herausforderungen gibt, vielleicht Wünsche für Änderungen
Vor Ort: relativ sicher sein, dass die Runden, die man drehen muss mit den Stellen, wirklich gezählt sind. sind ganz wenige. Jetzt sind wir schon in der Umsetzungsphase, der letzten, der dritten Phase, in der der Hersteller den ersten Prototypenbau, du merkst wo es Herausforderungen gibt, vielleicht Wünsche für Änderungen.
david: oder gewisse Vorgaben hinsichtlich der Stabilität.
Vor Ort: gewisse Vorgaben hinsichtlich der Stabilität.
david: Und das kann sein, dass das noch mal zu Änderungen führt, die wir dann in Absprache mit den Technikern dann umsetzen.
Vor Ort: Und das kann sein, dass das noch mal zu Änderungen führt, die wir dann im Absprache mit
Vor Ort: den Technikern dann nutzen. Die Techniker, die du gerade erwähnt, inwieweit schaut ihr, ich schaue euch ja vorher auch die Firmen an, spielt es für euch eine Rolle, also gehe ich von aus, dass
Vor Ort: Die Produktionsstätte, wie sie
david: Städte.
Vor Ort: beschaffen ist. Wisst ihr doch eigentlich ganz konkret, was können wir rausholen und was können wir nicht rausholen, oder?
david: Ja und nein.
david: Also wir haben einige Hersteller, selbst die Produktion haben, dann ist es genau so wie du sagst und in der Regel machen wir auch, bevor es zum Auftrag kommt, gucken wir uns die Firma an und sehen genau, was ist möglich und was ist nicht möglich. Nichtsdestotrotz trauen wir
Vor Ort: Nichtsdestotrotz trauen wir uns.
david: uns auch manchmal, die Hersteller ein bisschen herauszufordern, indem wir manchmal sagen, okay, das ist der sichere Weg, wir haben aber noch eine Idee, da müsste die aber noch ein bisschen gucken.
Vor Ort: herauszufordern, indem wir manchmal sagen, das ist der sichere Weg, da wir noch eine Idee, da müsstet ihr aber noch ein bisschen gucken. Die sind
Vor Ort: immer schön, diese Ideen. Und das sagen wir aber vorab, wir machen immer erst mal ein, zwei, drei, fünf. In einem anderen Fall oder in einem anderen Feld ist es so, dass es eben die anderen Marken sind, die selbst keine Produktion haben. Und die sind besser auf dem Marketing.
david: Ja, das sagen wir aber vorab, aber wir machen immer erst mal eins, wo wir wissen, das funktioniert. In einem anderen Fall oder in anderen Fällen ist es so, dass das eben eher nur Marken sind, die selbst keine Produktion haben. Und die sind besser oft im Marketing,
david: aber diesen Kunden ist nicht so klar, wie komplex eine Designaufgabe ist und die anderen wissen das genau.
Vor Ort: nicht so klar, komplex eine Designaufgabe ist und die anderen sind es genauso.
Vor Ort: Und das macht man ein bisschen schwierig. hatten wir letztes Mal, wenn du gewisse vorstellen hast, dass jetzt ein Endpreis von einem Stuhl Beispiel sein darf und dann stellst du Entwürfe vor und sagst, da sind wir bei dem Einstiegspreis, den ihr euch vielleicht vorstellt.
david: Das macht es manchmal ein bisschen schwierig. Wenn du eine gewisse Vorstellung hast, ein Endpreis von einem Stuhl sein darf, stellst du Entwürfe vor und sagst, ist immer bei dem Einstiegspreis, den ihr euch vielleicht vorstellt, in einem
david: ganz anderen Bereich, ist dann meistens so, dass den Leuten trotzdem der teuerste Entwurf am besten gefällt. Dann musst du aber immer sagen, Moment, aber
Vor Ort: ist dann meistens so, dass dann den Leuten trotzdem der teuerste Entwurf am besten gefällt. Und dann musst du aber immer sagen, Moment, aber...
david: Und trotzdem entsteht da manchmal eine Dynamik, die dann schon für uns schön ist, weil es oft zu dem herausforderndsten Design führt. Allerdings liegst du manchmal ein bisschen daneben bei dem, was eigentlich der Zielpreis war.
Vor Ort: Und trotzdem ist da manchmal eine entstehende Dynamik, die dann schon für uns schön so aus dem herausforderndsten Design führt. Allerdings liegt so die Marmarne ein bisschen daneben. Weiß ob das echt der Zielpreis
Vor Ort: Ja, kann ich.
Vor Ort: Und ich glaube, kann jeder, weißt das wahrscheinlich noch viel besser als ich. Es gibt immer in gewissen Grenzen von Märkten für Bereiche und wenn du dann drüber bist, dann bist du in einem anderen Bereich drin und dann werden die Stückzahlen viel geringer. Und die ganze Entwicklung macht mir auch, dass es eben funktioniert. Ja, man sollte schon den Sweet Spot treffen, das wäre
david: Und ich glaube, kann jeder, du weißt es wahrscheinlich noch viel besser als ich, es gibt immer diese gewissen Grenzen von Märkten für Bereiche und wenn du dann drüber bist, dann bist du in einem anderen Bereich drin und dann werden die Stückzahlen nun mal viel geringer. Und die ganze Entwicklung macht man ja auch, dass es eben funktioniert.
Vor Ort: sehr angebracht. Wie lange ist so ein Prozess
david: ist so ein Prozess.
Vor Ort: von?
Vor Ort: sagen wir mal, wir treffen uns heute zum ersten Mal bis zu dem Momentum, wo wir den fertigen aus der Firma, aus der Produktion kommenden Stuhltisch haben. Kann man sagen, von hier an ein Ja oder?
david: Also das ist eigentlich schon eine ganz gute Hausnummer. Wenn das jetzt alles so üblich läuft,
david: würde ich mal von einem Jahr ausgehen. Du hast aber Fälle, wir haben einen deutschen Hersteller, die sind unfassbar schnell. Was ja ein
Vor Ort: Die deutschen Hersteller sind unfassbar schnell.
david: Wunder ist, normalerweise dauert es hier immer sehr lange und die haben jetzt
Vor Ort: sehr lange.
david: gerade innerhalb von einem Monat bauen die zwei Tische, inklusive Auszug, für die Messe.
david: Dann haben wir eine Entwicklung in Asien,
Vor Ort: Entwicklung in Asien.
david: die hatte mal für einen Stuhl drei Jahre gedauert, weil die nicht den richtigen Zulieferer hatten für ein dampfgebogenes Holzteil. Aber in der Regel ist es genau wie du sagst und das hängt aber auch
Vor Ort: Aber in der Regel ist es genau wie du sagst.
david: ein bisschen davon ab, welche Leute dann mit beteiligt sind, bedeutet jetzt bei den Firmen, ob die wirklich so auch so Prototypenabteilung haben. Das ist natürlich für uns
Vor Ort: Beteiligt sind bedeutet jetzt bei den Firmen ob die wirklich so viel oder so Prototypenabteilung haben, das ist natürlich voraussichtlich.
david: immer gigantisch.
Vor Ort: Ihr macht ja nicht nur Holz, sondern ihr springt ja auch in den Werkstoffen. Ihr habt Kunststoff, Holzkombination.
david: Ja.
Vor Ort: Grüße gehen raus an Kondahaus an der Stelle. Mit dem Ten Chair ist euch auch wirklich ein Meisterwerk
david: Ja.
Vor Ort: gelungen. Muss man sagen. Konnte man sogar im Fernsehen sehen. Ja, das war schon im Das war bei Joko und Klaas. Genau. 15 Minuten Redezeit.
david: Da war ich
Vor Ort: Er spielt von Pro7 und da saßen, ich meine, saß da nicht sogar der Kanzler drauf.
david: An
david: dem Tänntisch saß mal
Vor Ort: Tisch.
david: der ehemalige Bundespräsident Gauck. Und im Tatort kam die Tännserie. Bei einem Mord
Vor Ort: Ich bin
david: kroch der damals Kommissar unter den Stuhl- und Tischbeinen der Tännserie. In Berlin war das.
Vor Ort: Aber unabhängig davon, ihr verarbeitet auch Metall. Es ist auch eine schöne Kooperation
david: mit
Vor Ort: entstanden mit
Vor Ort: den Jungs aus Detmold, mit der Metallbude.
david: Ja, muss ich ist echt
david: so ein, wie sagen wir, sechs Richtige für uns. Die Leute sind cool, die sind so schnell, die sind eigentlich immer positiv.
Vor Ort: sind sechs Richtige für uns. Die Leute sind cool, die sind so schnell, die sind eigentlich immer positiv.
david: Ich kann nur sagen, bin ich wirklich begeistert von der Zusammenarbeit. Es geht wirklich schnell, du hast die immer. Wenn du Fragen hast, kriegst du ja eine Strippe. Und ich finde die labern nicht. Wenn die sagen dir was, wenn sie es machen wollen, dann
Vor Ort: Ich wirklich begeistert von der Zusammenarbeit. geht wirklich schnell. hast die immer. Wenn du Fragen hast, kriegst du ja eine Stimme. Und ich finde die labern nicht. Wenn die sagen dir was, dann machen wir das.
david: Du weißt, wo du dran bist. Und ich habe echt größten Respekt vor, wie die das Thema Marketing erfolgreich behandeln.
Vor Ort: Du weißt wo du dran bist. Und ich habe echt größten Respekt vor, wie die das Thema Marketing erfolgreich behandeln.
david: Also in einer Konsequenz, bleiben da dran. Und ich finde, die haben so ein super Gespür für die Produkte, die für die Marke genau funktionieren. Das ist wirklich toll. macht super Spaß. Und für uns ist es auch toll, dass du so mal nicht so diese, sagen wir so, diese
Vor Ort: Sequenz, bleiben da dran und ich finde, haben das super gespürt für die Produkte, die für die Marke genau funktionieren. Das ist wirklich toll. Das macht super Spaß und für uns ist es auch toll, wir so mal nicht so diese, haben wir so diese
david: so ernsteren Möbel wie jetzt ein Esstisch oder ein Essstuhl, bleiben ja auch doch ein paar Jahre dann zum Glück stehen. Und dann hast du eben dann so ein kleines Möbel,
Vor Ort: so ernsteren Möbel, jetzt in der Essstudie stehen und dann hast du eben dann so ein kleines Möbel.
david: günstiger, mit Farbigkeit und immer multifunktional und die sind immer praktisch. Das wirklich toll.
Vor Ort: günstiger, mit Farbigkeit und immer multifunktional und sind immer praktisch. Und
Vor Ort: ihr seid ja quasi in Mailand ineinander gefallen, wenn mich nicht alles täuscht. Nee, glaube, das war schon auch über dich. Ja, aber ich meine, wir saßen bei Bullfrog. durch Zufall in Mailand getroffen. Ja genau, wir saßen nämlich bei Bullfrog auf dem Messestrand.
david: Also ehrlich gesagt, war schon auch über dich. Du hast uns mal vorgestellt und wir saßen, wir durch Zufall, haben wir dich in Mailand getroffen. Das stimmt. Ja, genau. stimmt.
Vor Ort: Ihr saßt gerade zum Kaffee.
Vor Ort: Und dann kamen Dennis und Tobi da vorbeigelaufen. Und dann so, hier Leute, macht doch mal was miteinander. Ja, warum denn nicht? Ach so, wie schön.
david: Ja, stimmt, Ja, genau, das war richtig die erste Vorstellung. Und ich sag ja,
david: wenn wir da nicht gewesen wären, hätte das nicht passieren können und wäre das nicht die Folge gewesen. Deswegen bin ich,
Vor Ort: Hätte das nicht passieren können, wäre das nicht die Folge gewesen.
david: ich fahre immer gerne nach Mailand.
Vor Ort: nach Mailand kommt, kommt immer
Vor Ort: gerne zu Bullfrog auf den Stand. Hier entstehen wirklich tolle Erfolgsgeschichten. Ja, super cool, echt cool. Habt ihr bei Prototypen, könnt ihr dann schon absehen, wenn er da steht? Das wird geil oder das wird schwierig?
david: Meinst jetzt im Sinne von der
david: Herstellung oder der Vermarktung?
Vor Ort: Also
Vor Ort: wir gehen jetzt davon aus, das Produkt ist gut geworden, aber könnt ihr den Markt schon richtig deuten? Habt ihr da eine Idee? Wenn ihr das seht, sagt der Kunde, gerne das Produkt in die und die Richtung, nach seinem Gusto auch. Ihr designt das natürlich in typische Schneidermannier. Nur jetzt ist der Prototyp fertig. Habt ihr ein Gefühl, okay, das wird ein Kracher im Markt?
david: Das ist eine schwierige
david: Frage, weil ich sage mal so, früher war das immer so, wenn ich jetzt zu begeistert von etwas war, sagte er an Patrick immer, okay, wird es kein Erfolg. Und das hat sich auch ein bisschen geändert, wahrscheinlich durchs älter werden, weiß ich nicht, aber auch glaube ich, die
Vor Ort: Das kenne ich. Das ist die Hölle. Das hat sich irgendwie geändert.
david: Produkte vielleicht insgesamt schon auch, es gibt ja wirklich tolle, wirklich tolle Produkte, auch tolle Stühle.
Vor Ort: wirklich tolle Produkte und tolle Stühle. Das
Vor Ort: sehe ich auch immer wieder auf der Messe in Mailand. Da gehe ich auch wirklich gerne hin. Das war schon so ein Bauchgefühl, aber
david: Das sehe ich auch immer wieder auf der Messe in Mailand. Daran gehe ich auch wirklich gerne hin. Du hast schon so ein Bauchgefühl, aber
david: das kann ich dann erst so bisschen fundierter dann äußern, meine Erwartungen, wenn ich die Preise kenne. Weil das spielt, wie wir es vorhin schon mal hatten, eine unglaublich wichtige Rolle, das Zusammenspiel zwischen dem Preis, den es dann wirklich haben wird, und dem Produkt, wie es ausschaut.
Vor Ort: Was kann ich dann erst so bisschen von mir dann äußern, meine Erwartungen, wenn ich die Preise kenne? Weil das spielt, wie wir das von schon mal hatten, unglaublich wichtige Rolle, dass das zusammenspielt zwischen dem Preis, es dann wirklich haben wird und dem Produkt, wie es ausschaut,
david: Weil etwas, simpel aussieht und sehr teuer ist in der Herstellung und dann auch den entsprechenden Preis hat, kann nicht funktionieren.
Vor Ort: weil etwas sehr simpel aussieht und sehr teuer ist in der Herstellung und dann auch den schrägen Preis hat. Kann ich funktionieren?
david: Es kann dann funktionieren, wenn du die Liebhaber findest, die eben die Wertschätzung für diese Details haben, die du benutzt. Also das muss alles zusammen passen, inklusive den Marketinganstrengungen heutzutage. Deswegen ist es wirklich
Vor Ort: Es kann dann funktionieren, wenn du die Liebhaber findest, die eben die Wertschätzung für diese Details haben, die du benutzt. Also das muss alles zusammen passen, inklusive den Marketinganstrengungen heutzutage. Deswegen ist es wirklich,
david: Das Design muss man ehrlich sagen, nur ein Teil dieser ganzen großen Herausforderungen des Möbelverkaufens.
Vor Ort: das Design muss man ehrlich sagen, nur ein Teil dieser ganzen großen Herausforderungen.
Vor Ort: Wenn ihr heutzutage einen Hersteller seht, der euch anfragt und ich sage mal marketingmäßig ist der Unterferner liefen, würdet ihr sagen
Vor Ort: Das ganze Setting muss komplett passen oder sagt dir, naja gut, wir kreieren trotzdem für die Menschen dieses Produkt in irgendeiner Form.
david: David, wenn ich an mich selbst denke, guck mal,
david: wir haben auch Leute irgendwann mal eine Chance gegeben. Und wir haben das so und schreiben schon relativ,
Vor Ort: Wir antaten es so und schreiben schon relativ...
david: das ist Gute, sind in der Position, dass uns Leute jetzt anschreiben, mit uns arbeiten wollen und ...
david: Wir gucken uns das immer an, diskutieren das immer. Und wenn ich da eine interessante Möglichkeit sehe und der Empathik das auch teilt, dann geben wir dem immer eine Chance. Und wir hatten vor zwei Jahren eine Anfrage aus Indien. Wir waren gerade in Indien und das ist etwas, wo wir noch nicht viel Geld verdienen mit. Und das muss auch nicht sein. Aber es ist eine spannende
Vor Ort: Wir gucken uns das immer an, diskutieren das immer. Wenn ich eine interessante Möglichkeit sehe und der Empathik das auch teilt, dann geben wir dem immer eine Chance. Wir hatten vor zwei Jahren eine Anfrage aus Indien. Wir waren gerade in Indien und das ist etwas, wo wir noch nicht viel Geld verdienen mit. Und das muss auch nicht sein, aber es ist eine spannende
david: Zusammenarbeit, eine Herausforderung und auch
david: Dieses Arbeiten mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, mit unterschiedlichen Möglichkeiten dessen, was die Fabrikation bietet, finde ich das Spannende. Und das ist ja Designarbeit per se, dass du dich anpasst an das Gegebene mit der Zielsetzung, die dir in der Aufgabenbeschreibung vom Kunden, die man Briefing nennt, eben dann mitgegeben wird und die du erfüllst, versuchst zu erfüllen.
Vor Ort: Und Arbeiten mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, unterschiedlichen Möglichkeiten dessen, was die Fabrikation bietet, finde ich das Spannende und das ist Designarbeit per se, dass du dich anpasst an das Gegebenen mit der Zielsetzung, die dir in der Aufgabenbeschreibung von Kunden, die man Briefing nennt, dann mitgegeben wird und die du erfüllst, versuchst du erfüllt.
david: Also bedeutet noch mal, ich habe da größten Respekt vor, auch Beginnern oder anderen Ländern. Und wenn die Sachen nicht so sind, die sind oft nicht so, wie man es nach dem Buch machen würde, funktioniert es manchmal trotzdem. Und das habe ich gelernt bei der Zusammenarbeit
Vor Ort: Also bedeutet noch mal, ich habe da großen Respekt vor auch Beginnern oder anderen Ländern und wenn die Sachen nicht so sind, die sind oft nicht so wie man es im Buch machen würde, funktioniert es aber trotzdem. Und das habe ich gelernt bei der Zusammenarbeit.
david: mit China, Japan, mit Ländern aus dem Balkan.
david: dass es so unterschiedliche Angehensweisen ans Design geht. Und es ist nicht so, dass das, was ich gelernt habe oder richt für richtig halte, nur funktioniert. Es gibt sehr viele Drangensweisen.
Vor Ort: Du bist ja jetzt
Vor Ort: quasi der Indien-Beauftragte. Richtig. Dato dachte ich eigentlich immer, du wärst
david: Heustisch!
Vor Ort: der Japaner quasi im Unternehmen. Schneider-Sand. Ja, genau.
david: Ja, so ist Das stimmt auch ein bisschen.
Vor Ort: Grüße an Jan-Patrick Metzgersson an der Stelle. auch gerade, du sagst, ihr seid viel unterwegs, ihr kommt in viele Länder, sieht man auch an eurem Design. Es hat natürlich auch einen sehr japanischen Einfluss teilweise. Es werden Symboliken übernommen. Quasi dieses Ten-Symbol.
Vor Ort: kommt ja dann doch des Öfteren mal irgendwo vor in euren Projekten. Da bin ich ganz gespannt, was dann aus Indien jetzt quasi einfließt, wo du jetzt ja nur noch Indien machst.
david: Das auch so, das würde ich anders erklären. Ich glaube, dass die Denkweise, die man bei der Produktentwicklung
Vor Ort: dass die Denkweise, die man weiter im Produkt entwickelt,
david: hat, sich überschneidet
Vor Ort: sich überschnallt.
david: mit einer japanischen Denkweise. Zum Beispiel kein Detail ohne Grund. Weißt du, dass du materialgerecht die Dinge bearbeitest,
Vor Ort: zum kein Detail ohne Grund, du materialgerecht die Dinge bearbeitest.
david: hat ja genauso mit einer
david: sehr traditionellen Denkweise zu tun, wie es ja alteingesessene
Vor Ort: traditionellen Denkweise zu tun, wie es ja Alteingesessene
david: Spezialisten für Holzbearbeitung, skandinavisches Design, für mich ähnlich. Im Bauhaus hast du ähnliche Gedanken, dass du ein Material so benutzt, dass es eben funktioniert.
Vor Ort: ist für mich ähnlich. Bauhaus hast du ähnliche Gedanken, dass du ein Material so benutzt, dass es eben funktioniert,
david: Trotzdem manchmal mit dem Wagnis, dass man Dinge angeht, wofür man vielleicht sogar wirklich keine Lösung hat. Und nochmal zurückzukommen auf die Frage mit
Vor Ort: trotzdem manchmal mit dem Wahrnis, dass man Dinge angeht, wofür man vielleicht sogar abgibtlich keine Lösung hat. Und nochmal zurückzukommen auf die Frage mit dem
david: dem japanischen Stil. Das ist nicht eine Übernahme
Vor Ort: Das ist nicht eine Überraschung.
david: von einem japanischen Look, sondern es ist sowohl die Ähnlichkeit der Drangehensweise,
Vor Ort: einem japanischen Look, sondern es ist sowohl die Ähnlichkeit der Brandwingsweise
david: Als auch, das haben wir bei jedem Auftrag, dass wir uns, wenn es eine Marke ist, die schon lange existiert, gucken wir uns die Marke an und wir müssen natürlich versuchen auch dafür etwas zu finden, was in das Portfolio passt. Aber immer nur dann, wenn das auch unserer Denkweise entspricht. Also wir würden nie was machen,
Vor Ort: als auch, das haben wir bei jedem Auftrag, dass wir uns, wenn es eine Marke ist, die schon lange existiert, gucken wir uns die Marke an und wir müssen natürlich versuchen auch dafür etwas zu finden, was in das Portfolio passt. Aber immer nur dann, wenn das auch unserer Denkweise entspricht. Also wir würden nie was machen,
david: was wir beide nicht auch wirklich gut finden.
Vor Ort: wir beide nicht auch wirklich gut finden.
Vor Ort: Gibt es Produkte in der Schublade, die ihr so gerne mal im Markt gesehen hättet, die aber schon ein Schattendasein fristen? Gibt es sowas? also das eine ist aber noch in Entwicklung, deswegen ist es wirklich mal nicht als Schubladenobjekt. Das nur noch nortisch.
david: Ja, also das eine ist aber noch in Entwicklung, deswegen ist es, würde ich es meinen, als Schubladenobjekt, das ist für nordisch.
Vor Ort: Da sind wir gespannt. Ich denke, ab Mitte November werden wir was erleben.
david: Und das ist wirklich eine Herausforderung
david: für die Entwickler. Die haben tolle Leute in Serbien. Und wenn das irgendwann mal fertig ist, dann freue ich mich wahnsinnig drüber. Das ist eine richtige, richtige Herausforderung.
Vor Ort: was irgendwann mal fertig ist, dann freue ich mich wahnsinnig über das. ist eine richtige, richtige Herausforderung.
david: Und bei der Präsentation haben wir gesagt, dass wir selber Fragezeichen haben bezüglich der Umsetzbarkeit.
Vor Ort: dass wir selber Frage zu einhaben bezüglich der Umsetzbarkeit.
david: Und das kannst du dann immer machen, wenn du gleichzeitig noch einen Stuhl dabei hast, der eben
david: wirklich alles beachtet, was so klassische Stuhlkonstruktion bedeutet. Das andere Produkt, was mir sofort einfällt, ist, ich hatte mal ein Projekt mit
Vor Ort: wirklich alles beachtet, was so klassisch Stuchertum bedeutet. Das andere Produkt, was mir sofort einfällt, ist, ich hatte mal ein Projekt mit
david: einem französischen Chefkoch, der in Englanden ein 5-Sterne-Lokal führt. Das war eine Zusammenarbeit mit Wille-Roy Boch Hotel. Und wir hatten einen
Vor Ort: der in England einen Fünf-Sterne-Lokal führt. Das war eine Zusammenarbeit mit Billeroy-Boch Hotel. Wir hatten eine
david: eine Kollektion von verschiedensten Tellern entwickelt. Also ich habe das Design damals gemacht.
Vor Ort: Kollektion von verschiedensten Tellern entwickelt. habe das Design damals gemacht.
david: Die waren alle fertig entwickelt. Ich habe die hier noch liegen in einer Kiste und das eine sah aus wie eine schmelzende, geschmolzenes Eis. Das nächste sah aus wie ein Felsblock. Wir hatten wirklich richtig abgefahrene Dinge und die waren produktionsfertig und leider
Vor Ort: Die waren alle fertig entwickelt. Ich habe die hier noch liegen in der Kiste. Das eine sah aus wie geschmolzenes Eis, das nächste sah aus wie ein Felsblock. Wir haben wirklich richtig abgefahrene Dinge und die waren produktionsfertig.
david: hat
david: Dann haben dann Vorstände das anders gesehen und es wurde kurz vor Markteinführung gestoppt. Und das ist auch mit dem Grund, warum ich sehr, gerne mit Inhaber geführten Firmen arbeite.
Vor Ort: anders gesehen wurde kurz vor Marktanführung gestoppt und das ist auch mit dem Grund warum ich sehr sehr gerne mit Inhaber geführten Firmen arbeite.
david: Da hast du manchmal vielleicht nicht ganz logische Entscheidungen, aber wenn es jemand machen will, ist ihm alles egal, wenn er macht es. Und da kriegen nicht Leute kalte Füße, wenn zu viele einer Entscheidung beteiligt sind bei sehr großen Firmen.
Vor Ort: Entscheidung, aber wenn es jemand machen will, dann ist ihm alles egal, wenn er macht es. Und da kriegt nicht Leute kalte Füße, wenn zu viele an einer Entscheidung beteiligt sind bei sehr großen Firmen,
david: Ist das so meine Befürchtung? Wir haben eher so mit Mittelständischen zu tun und ich glaube, das hat einen guten Grund warum.
Vor Ort: ist das so meine Furchtung, eher so mit mittelschreibtischen zu tun, nicht auf
Vor Ort: der Seite.
Vor Ort: Eure sieht man relativ oft draußen. Finde ich eigentlich immer sehr positiv, wenn man, egal auf welcher Messe man sich befindet, egal ob wir irgendwelche Events haben, also in Mailand, in Köln, in jetzt Ostwestfalen. Wenn ihr das hört, ist Ostwestfalen gerade vorbei. von daher, dann habt ihr ihn vielleicht getroffen. Die Legende aus Berlin.
david: Mmh.
Vor Ort: Ihr seid auch viel unterwegs. Ihr lasst so Produkt nicht auch
david: dass ein Produkt nicht aufwächst.
Vor Ort: einfach nur dann stehen, sondern ihr seid an Bord. Ihr schaut euch die Messestände an, ihr schaut euch die Präsentationen an. Das ist immer
david: Sehr, sehr wichtig.
Vor Ort: auch ein guter Austausch im Nachgang. Das ist immer sehr positiv, immer sehr offen.
Vor Ort: Man schaut links, man schaut rechts, finde ich sehr beeindruckend. dass wir uns gedacht haben aus unserer ersten Ababel, weil wir machen ja im Prinzip das Figur Furniture Festival und da hatten wir in diesem Jahr die Winter Games als Release und da wart ihr auch. Richtig. Geil. Hat Spaß gemacht.
david: Richtig, war toll, hat Spaß gemacht. gut.
Vor Ort: Also da konnte man Design Schneider mal live erleben, fand ich auch irgendwie super spannend. Auch gerade, habt von den Menschen, die vor Ort waren, habt ihr auch eine kleine Fanbase entwickelt. Also ich muss euch ständig grüßen von irgendwem. Das finde ich irgendwie total schön. ich finde dann, dass auch der Handelspartner und mal Designer aufeinandertreffen, die eigentlich jetzt in
Vor Ort: im ersten eigentlich keinen Kontakt hätten, weil ihr Rent eigentlich in die Produktion oder zu
david: Mhm.
Vor Ort: Companies oder zu Herstellern aufmessen. was habt ihr mit den Händlern zu tun? Aber so finde ich, dass das so ziemlich gutes Community Ding. Und wir konnten euch gewinnen dafür, dass ihr nächsten Sommer auf den Summer Games 25. 28.6.2027 in Essen auf der Zechical.
david: Du und Jörg-Patrick vor Ort sein und ich habe gehört, Jörg-Patrick wird seinen ersten Auftritt haben.
Vor Ort: Du und Jan-Patrick vor Ort sein. Und ich habe gehört, Jan-Patrick wird seinen ersten Auftritt haben. der Bühne.
Vor Ort: Eine halbe Stunde Jan-Patrick Metzgersand. Er kann sich drauf freuen. Der freut sich auch schon. Für alle, die es nicht sehen, er sitzt hier hinter der Kamera gerade.
david: Ihr könnt euch drauf freuen, dass ihr etwas...
Vor Ort: Er ist im Raum. Jan-Patrick, du darfst gerne mal Hallo sagen.
david: Hahaha
Vor Ort: Cool.
Vor Ort: mit Handelspartnern auch mal ins Gespräch zu kommen. Wird euch ja sicherlich
david: zu kommen.
Vor Ort: auch eine Menge bringen, oder? Absolut.
david: Absolut.
david: ich freue mich sehr darüber, dass wir so nahen
Vor Ort: Ich freue mich sehr darüber, dass wir so nah an
david: Kontakt haben, Austausch haben und auch eine, wie ich mal sagen will, so eine Vertrauensbasis über die Jahre, also gerade mit dir, mit deiner Handelsagentur, weil wir so viel Feedback, wie wir sie von dir bekommen, noch von nirgendwo her bekommen hatten. Und uns fehlt oft so ein
Vor Ort: So viel Feedback, wie wir sie von dir bekommen, noch von nirgendwo her bekommen. Und uns fehlt oft
david: So eine Info darüber, was der Handel
Vor Ort: so eine Info darüber, was der Handel
david: dann...
david: vielleicht sich noch wünschen würde oder was er kritisch sieht. Das muss ich ja nicht teilen, aber ich würde es gerne wissen. Und manchmal ist es etwas, woraus du dann erst im Nachhinein Schlüsse ziehen kannst über das, was du dann erfährst, was dir dann für die Zukunft von der Produktentwicklung, Design wirklich was bringt. Zum Beispiel jetzt so, wenn man sich so Konzepte überlegt von Veränderbarkeiten und so weiter, finde ich immer interessant, wie dann wirklich die Reaktion im Markt ist.
Vor Ort: sich noch wünschen würde oder was sehr kritisch ist. Das muss ich ja nicht teilen, aber ich würde es gerne wissen. Und manchmal ist es etwas, woraus du dann erst im Nachhinein Schlüsse ziehen kannst über das, was du dann erfährst, was dir dann für die Zukunft von der Produktentwicklung, fürs Design wirklich was bringt. Beispiel jetzt so Konzepte überlegt, Veränderbarkeiten und so weiter. Finde ich immer interessant, wie dann wirklich die Reaktion im Markt ist.
david: Oder von den Sachen, wie ich jetzt die Kombination von Holz mit Farbigkeiten sehe, habe ich irgendwann mal kapiert, ich finde es spannend, aber viele finden es nicht. Die wollen einfach nur Holz. Also für mich, ich wünschte es mir noch viel öfter und ich fand es toll, dass wir gerade auch bei den Besuchen, die wir schon hatten, jetzt gerade in Serbien, zu denen anlässen, hast du ja auch ein paar Händler nochmal mitgebracht.
Vor Ort: Oder von den Sachen, wie ich jetzt die Kombination von Holz mit Farbigkeit sehe, ich irgendwann mal kapiert. Ich finde es spannend, aber viele finden es nicht. Die wollen einfach nur Holz. Also für mich, ich wünsche mir noch viel öfter. Und ich fand es toll, dass wir gerade auch bei den Besuchen, die wir schon hatten, gerade in Serbien, den Anlass, da hast du ja auch ein paar Händler nochmal mitgebracht.
david: wo wir wirklich schöne Gespräche hatten. Und bei den Winter Games war das genauso. Es ist für uns sehr schön. Es ist eine andere Seite. Ich glaube jetzt bei der Produktentwicklung vorher ist es, finde ich, etwas anderes, weil oft ja auch betrachtet wird, der Status quo von Produkten und nicht die, wie sie in fünf, zehn Jahren aussehen.
Vor Ort: war das genauso. Es ist für uns sehr schön. Es ist eine andere Seite. Ich glaube jetzt bei der Produktentwicklung vorher ist es für mich so etwas anderes, weil oft ja auch betrachtet wird, der Status Quo von Produkten und nicht die, wie sie in fünf, Jahren aussehen,
david: nur für eine Erfahrung von dem, ankommt, Farbigkeiten usw. sehr hilfreich.
Vor Ort: nur für mehr Erfahrung von dem was ankommt, Fakten usw. sehr
Vor Ort: hilfreich.
Vor Ort: Ein Thema, beschäftigt mich schon seit längerem bei euch. Ihr habt in den ersten Jahren unglaublich viele Awards gewonnen.
david: Ja.
Vor Ort: Seit einigen Jahren habe ich das Gefühl, da kommen keine Awards mehr. Ich sehe die Science wirklich vom Schönsten und stelle mir immer die Frage, warum reicht ihr die eigentlich nicht mehr ein?
david: Wir haben die
david: noch nie eingereicht, ich dir sagen. Das haben immer die Firmen gemacht und ich sehe das auch äußerst kritisch, weil richtig, das hast du aber genau in das Bienenest gestochen,
Vor Ort: Das haben immer die Firmen gemacht. Sehr gut. Und ich sehe das auch äußerst kritisch. Deswegen habe ich gedacht, das werfe ich hier mal hin. Das Bien, ist gestorben.
david: weil ich finde das wirklich eine Geldnuss.
Vor Ort: Erzähl doch mal, wie läuft das denn grundsätzlich? Also man kreiert ein Produkt, das ist wunderschön. Jetzt gibt es
david: Ja und dann reichen.
Vor Ort: doch einen normalsterblichen Konsument, der doch, da gibt es ein Team von designinteressierten Menschen, die sagen, wow, das ist ja wirklich mal das Peace des Jahres.
david: Ja gut, aber du musst dir vorstellen, dass diese Design-Interessierten oder auch fähige Menschen, in einer Jury sitzen, das ist hundertprozentig so, können ja nur über das urteilen, was eingereicht wurde. Und die Firmen, die etwas einreichen, wissen genau, dass sie so und so viel Geld bezahlen müssen, wenn sie einen Preis bekommen,
Vor Ort: oder auch fähige Menschen, die in eine Jury sitzen, ist 100 % so, können ja nur über das urteilen, das eingereicht wurde. Und die Firmen, die etwas einreichen, wissen genau, dass sie so und so viel Geld bezahlen müssen, wenn sie den Preis bekommen.
david: weil du kriegst dann so ein Package und dass du damit werben kannst, ins Buch kommst oder in
Vor Ort: und dass du damit werben kannst, Buch kommst oder ...
david: die Ausstellung kommst, kostet alles Geld. Und das ist für mich wirklich eine Geldmacherei.
Vor Ort: Und das ist für mich wirklich eine geile
david: Deswegen haben Firmen aufgehört, mit denen wir arbeiten, die Produkte einzureichen. für uns selber, wir hatten das jetzt gerade wieder, dass uns sogar Preisveranstalter anschreiben.
Vor Ort: Veranstalter anschreiben,
david: dass sie das Produkt so so gesichtet hätten und es fänden sie sehr gut und wir sollten es doch einreichen, weil wir wahrscheinlich einen Preis bekommen könnten.
Vor Ort: dass sie das Produkt so so besichtigen können und das finden sie sehr gut und wir sollten es auch einreichen, weil wir wahrscheinlich einen Preis bekommen könnten.
david: Also ich mache das nicht, weil ein Produkt ist gut. Ich brauche nicht, dass da irgendjemand das dann auch noch gut findet, der da einen Stempel drunter setzt und ein Emblem.
Vor Ort: Ich brauche nicht, dass da irgendjemand das dann auch noch gut findet, der seine Schleimkontrolle setzt und die dann dreht.
david: Die Leute, glaube ich, die können das selber entscheiden, wenn sie sich es angucken, wenn sie drauf sitzen oder dran sitzen oder Besteck in Mund nehmen, ob sie es gut finden oder nicht.
Vor Ort: oder dransitzen oder Besteck im Mund nehmen, ob es gut finde oder nicht,
david: Mir reicht das.
Vor Ort: mir reicht das.
Vor Ort: Das ist auch mal ein klares Statement. Es gibt ja immer mehr Preise, wenn ihr dich rumschaut, es gibt immer mehr in Asien. Den einzigen Preis, uns interessant ist, ist der Preis in Japan, das ist in Afghanistan, das kann sich alle zwei Jahre ausprobieren.
david: Ja, und es gibt ja immer mehr Preise. Also wenn du dich umschaust, gibt es immer mehr in Asien. Den einzigen Preis, ich wirklich interessant finde für uns, ein Preis in Japan, der heißt IFTAR. Der wird, glaube ich, alle zwei Jahre ausgelobt.
david: Und da ist das Preisgeld, finde ich, interessant und mit der Möglichkeit, dass von den, glaube ich,
Vor Ort: Und da ist das Preis geholfen, das ist interessant, und mit der Möglichkeit, dass von den
david: 10 oder 20 Designs, die ausgewählt werden, werden Prototypen gebaut. Mit der Ansage, dass es eine Partnerschaft gibt zu diesen Firmen in Japan, das ist alles auf Hokkaido, und mit der Möglichkeit, dass daraus sogar ein Serienprodukt wird.
Vor Ort: 10 oder 20 Designs, die ausgebildet werden, Prototypen gebaut werden. Mit der Ansage, dass es eine Partnerschaft gibt zu diesen Firmen in Japan, das ist alles im Hauptvorkei-Dok, und mit der Möglichkeit, dass daraus sogar ein Serienprodukt wird.
david: Und da ist jetzt eine neue Jury ausgewählt worden mit, in meinen Augen, sehr guten Juroren.
Vor Ort: Da ist jetzt eine neue Jury ausgewählt worden, mit dem meinen wir einen sehr guten Jury.
david: Und wenn du dir teilweise Wettbewerbe in China anschaust oder in anderen Ländern, kann ich zur Jury überhaupt nichts sagen, wo ich dann schon mal auch gar nicht weiß, welchem Ergebnis das führt.
Vor Ort: Und wenn du dir die Klasse in China anschaust, oder anderen Ländern, kann ich denn zur Jury überhaupt nichts sagen, wo ich dann schon mal gar nicht weiß, zu welchem Ergebnis das für
Vor Ort: mich ist. Sehr gut.
Vor Ort: Ich denke, wir haben einen schönen Ausflug gemacht durch die Design Schneider. Viele schöne Produkte sind im Markt und begegnen euch im alltäglichen Leben. Aber wir haben natürlich noch die fünf Design Fragen vorbereitet, die wir gerne noch loswerden wollen.
david: Bitte? Ahem, Reusper?
Vor Ort: Wir machen die fünf schnellen Design Fragen. Gut.
Vor Ort: Hör auf!
Vor Ort: Berlin oder Köln?
david: Landschaftlich Berlin, menschlich Köln.
Vor Ort: Menschlich.
Vor Ort: Ich dachte jetzt kommt so was wie beides schäbig oder so.
david: Nee, nee, nee, nee, ich liebe Köln. Ich liebe Köln. Also die Menschen sind einfach Hammer.
david: Ich hab da 16 Jahre gelebt, wirklich. Einfach eine tolle Stadt. Schön ist sie nicht.
Vor Ort: gibt es ein Designmerkmal, wo man sofort sagt, Designschneider?
david: Also ich würde sagen ja,
Vor Ort: Also ich würde sagen ja.
david: dann wenn du ein Produkt, egal von unten oben hinten vorne rechts links, anschaust und es gut findest, überall gestaltet, siehst, nicht übergestaltet, übergestaltet und wenn du es benutzt und merkst, es funktioniert und du hast Spaß dran.
Vor Ort: benutzt und merkst, es funktioniert und du hast Spaß dran.
Vor Ort: Willst du meine Antwort hören? Ja. Die Spange.
david: Okay.
Vor Ort: Ich sehe irgendwie, diese Spange ist für mich wirklich ein Indiz für Design Schneider. Finde ich sehr oft wieder.
Vor Ort: Welches Produkt designt ihr am liebsten?
david: Ich würde behaupten, da würde ich jetzt sagen, Produkt, das wir zuvor noch nie entworfen.
Vor Ort: Ich würde behaupten, würde jetzt sagen, Produkt, das wir zu fordernieren wollen.
Vor Ort: Gut.
Vor Ort: Welches Produkt würdet ihr gerne designen, was ihr noch nie zuvor designt habt? Gibt es was, wo ihr sagt, würden wir gerne mal machen? Kann ja auch ein Auto sein.
david: war ja ursprünglich wahnsinniger Autofan als Kind, da kommt ja meine Liebe zum Design. Weiß jetzt nicht, ob ein Auto... Ich würde sagen,
Vor Ort: Ich weiß jetzt nicht, ob ein Auto... Ich würde sagen...
david: Fahrrad. Unten
Vor Ort: und
david: ein Stuhl, der in Spritzkuss in einem gefertigt wird. Die zwei Sachen.
Vor Ort: Okay, cool.
Vor Ort: Die letzte Frage, da dreht es
david: Das ist
Vor Ort: immer die Kulinarik. Normalerweise würden wir uns in Berlin abarbeiten. Aber da ihr so viel auf Tour seid...
Vor Ort: Wo isst du am liebsten? Immer in dem Land, in dem ich gerade bin.
david: Immer in dem Land, in dem ich gerade bin.
Vor Ort: Ach so süß die Antwort. Jan-Patrick geht nur noch zum Chinesen. heißt aber richtig, Hong Kong kannst du richtig toll essen. Ja, da gehe ich Und wirklich nach Tunesisch ganz toll in der Küche.
david: Da kannst du aber richtig, Hong Kong kannst du richtig toll essen. Also wirklich kantonesisch ganz tolle Küche.
Vor Ort: Also, favorite all over the world.
david: Wir hatten ein indien-tolles Essen.
Vor Ort: wirklich war in den tollen Sätzen.
david: Japan, bis aufs Frühstück, das nicht meins. Aber sonstes Essen ist Hammer. Ich bin gerne in Bosnien, das Essen lecker. Also, nee, kein Favorite. Eigentlich doch Italien. Wie jeder Deutsche wahrscheinlich Italien. Finde ich eigentlich schon ein paar.
Vor Ort: Okay, okay. Dein Lieblings-Italiener
Vor Ort: in Berlin?
david: Er ist halt bei mir die Ecke.
Vor Ort: Beste
Vor Ort: Grüße gehen raus an den Italiener die Ecke bei Michael Schneider. Das war der Podcast Stuhl frei. Im Platz mit Michael. Im Background saßen Jan, Patrick und Anna. Und wenn es euch gefallen hat, lasst gerne ein Like da, schmeißt die Glocke an.
Vor Ort: Folgt uns gerne bei Instagram, schaut bei LinkedIn nach, schaut bei www.designschneider.de rein, auf Instagram Design Schneider, auf LinkedIn Jan-Patrik Metzger. Da könnt ihr alles finden, alle Infos, alles in den Show Notes. Abonniert bitte gerne diesen Kanal, erzählt weiter, habt viel Spaß, habt eine gute Zeit, bleibt vor allen Dingen unfassbar stabil. Und das letzte Wort hat wie immer mein Gast.
Vor Ort: Michael.
david: Danke schön. Ciao, ciao.
Vor Ort: Tschüss!
Neuer Kommentar