Stuhlfrei – Stefan Rodemann nimmt Platz | Vom Möbelhaus zum Ideenhaus
Shownotes
1929 als Schreinerei gegründet. Heute Möbel, Küchen, Fashion, Kunst, Events – und mittendrin eine ziemlich spannende Familiengeschichte.
🎙️ Stefan Rodemann nimmt Platz.
Ich bin zu Gast im Ideenhaus Rodemann in Bochum-Linden. Und diese Folge hat mir tatsächlich ein paar Dinge verraten, die selbst ich vorher nicht über dieses Haus wusste.
Zum Beispiel: Feng Shui.
Seit 2012 wurde das Ideenhaus Stück für Stück danach ausgerichtet. Keine weißen Möbelhauswände, keine endlosen „Autobahnen“ durch die Ausstellung, sondern Farbwelten, unterschiedliche Wege und Räume, in denen man sich einfach wohlfühlen soll. Genau das ist auch die Idee: Der Kunde soll Feng Shui gar nicht unbedingt erkennen – sondern spüren.
Und dann kam Fashion.
2013 startet Silke Rodemann zunächst mit einer kleinen Fläche im Eingangsbereich. Aus der Leidenschaft wird ein fester Bestandteil des Hauses – und aus einem klassischen Einrichtungshaus immer stärker das, was man heute wohl einen Concept Store nennen würde. Inzwischen kommen Kundinnen aus Köln, Düsseldorf und dem gesamten Ruhrgebiet wegen der Mode nach Bochum-Linden.
Dazu kommen Ladies Nights, After-Work-Veranstaltungen, DJs, Kunst und Modenschauen. Das Ideenhaus wird damit nicht nur Verkaufsfläche, sondern Treffpunkt und Bühne. Im Sommer gibt es After Work auf der Dachterrasse – mit Musik, Getränken und Kunst.
Wir sprechen außerdem darüber, warum Social Media für den stationären Möbelhandel funktionieren kann.
Bei Rodemann wird täglich gepostet. Feed, Storys, Fashion, Mitarbeiter, Veranstaltungen – nicht mit dem Ziel, möglichst viele Follower einzusammeln, sondern die richtige Community zu erreichen. Der klassische Print wurde dafür nahezu komplett zurückgefahren.
Und wir reden über die Zukunft.
Mit Pierre Rodemann steht bereits die vierte Generation bereit. Neue Fashion- und Möbelmarken kommen ins Haus, Kunst bekommt mehr Raum und gleichzeitig bleibt die Frage spannend: Wie entwickelt man ein fast 100 Jahre altes Familienunternehmen weiter, ohne seine eigene DNA zu verlieren?
Auch geografisch hat Rodemann den nächsten Schritt gemacht: Neben dem Stammhaus in Bochum-Linden gibt es mittlerweile den Team 7 Flagship Store in Essen, ergänzt um next125 Küchen. Rund 600 Quadratmeter mitten auf der Rüttenscheider Straße – ein zweiter Standort mit einem bewusst anderen Konzept.
Eine Folge über Möbelhandel, Einrichtung, Fashion, Feng Shui, Kunst, Events, Social Media und Familienunternehmertum.
Oder anders gesagt:
Was passiert, wenn ein Möbelhaus irgendwann aufhört, einfach nur Möbelhaus sein zu wollen?
Stuhlfrei – Stefan Rodemann nimmt Platz.
📍 Aufgenommen im Ideenhaus Rodemann, Bochum-Linden 🎙️ Host: David Oestreich 🎧 Stuhlfrei – nimm Platz 🗓️ Jeden Dienstag, 7:00 Uhr
Themen dieser Episode: Ideenhaus Rodemann · Bochum-Linden · Möbelhandel Ruhrgebiet · Einrichtungshaus Bochum · Interior Design · Möbel & Fashion · Concept Store · Feng Shui im Möbelhaus · Social Media Möbelhandel · Instagram im Einzelhandel · Kunst & Interior · Events im Möbelhandel · Familienunternehmen · Unternehmensnachfolge · Team 7 Essen · Rüttenscheid · next125 · hochwertiges Einrichten · stationärer Einzelhandel · Zukunft Möbelbranche
Transkript anzeigen
00:00:06: Stuhl frei, nimm Platz.
00:00:10: Die Einrichtungsbranche zu Gast bei Agentur Öse.
00:00:27: Die Firma Rodemann.
00:01:09: Und dann kam die nächste Generation, dein Vater?
00:01:12: Richtig.
00:01:14: Und wir sitzen ja jetzt quasi auf der Terrasse, die war wahrscheinlich ursprünglich auch noch nicht da?
00:01:22: Nein, das ganze Haus ist erst später gekommen und wurde dann in den letzten Jahren in der Stadt dahlhausen gebaut.
00:01:35: Unweit von hier entfernt.
00:01:37: Wir sind dann kurz Zeit darauf nach der Gründung schon hier nach Linden gezogen, mein Großvater hat dann zweieinhalb Meter weiter die Straße runter eine Druckerei kaufen können.
00:01:48: dort Die hat er übernommen bzw.
00:01:51: umgebaut zu einem kleinen Mögelhaus Ja und dort fing das ganze dann richtig an Fahrt aufzunehmen.
00:01:59: Das war dann ja irgendwo in den dreißiger vierziger Jahren Mit allem, was dann noch dazu kam mit Krieg und den ganzen Unterbrechungen.
00:02:12: Dann nahm das Ganze seinen Lauf.
00:02:15: Und als ihr in den Siebzigeren diesen Standort aufgemacht habt?
00:02:22: Seitdem hat sich ja auch einiges verändert hier.
00:02:26: Genau.
00:02:27: Das ganze wurde... Er öffnet auf einer Etage mit zweitausend Quadratmetern Verkaufsfläche.
00:02:34: Ja.
00:02:35: Fünf-Siebzig Fußball-Weltmeisterschaft kann ich mich noch ganz gut daran erinnern.
00:02:40: Zur Eröffnung gab es Lederbälle, mit Autogramm von Sepp Meier und ...
00:02:46: Das ist die Grüße an der Stelle?
00:02:47: Ja!
00:02:48: Und ja dann wurde... ...Ninzehundertneunzig wurde dann schon angebaut.
00:02:53: Dann wird das Ganze
00:02:55: um
00:02:56: knapp tausend Kilometer erweitert.
00:02:59: Und im Jahr zweitausend wurde dann nochmal erweitert.
00:03:02: Dann wurden die jetzige Küchenabteilung quasi erschlossen, aufgebaut
00:03:09: und aufgestockt.
00:03:11: Der Keller war immer schon vorhanden?
00:03:13: Ja das Lager unten war immer auch schon vor handen.
00:03:15: aber die Schlafzimmerabteilungen, die jetzt auch im Untergeschoss ist... Das ist der Anbau der in den Neunzehnundneinzig gekommen
00:03:21: ist.
00:03:23: So und jetzt habt ihr ja Auch jetzt aktuell mehrere Generationen hier im Unternehmen.
00:03:31: Also sprich, du bist dann in das Unternehmen eingestiegen und die neue Generation steht ja auch schon in den Startlöchern?
00:03:39: Die steht in den startlöchan.
00:03:41: Das ist schön gut zu wissen und beruhigend.
00:03:48: Was hast Du dir von... Ich sag' jetzt mal wo würdest du sagen hast du von deinem Vater ... Dinge übernommen, die du bis heute auch weiterhin übernimmst.
00:04:02: Jetzt architektonisch whatever... Und wo hast du gesagt ne das verändern wir?
00:04:08: Da müssen wir ran.
00:04:09: Gab's da so Punkte?
00:04:12: Ich sag mal so dass das Möbelhaus und generell die Einrichtungsbranche ist ja in einem ständigen Wandel.
00:04:18: Ja!
00:04:19: Wir kommen ursprünglich wirklich von einem ganz klassischen Möbelhaus.
00:04:23: als ich angefangen habe war hier im Prinzip alles Eichepedrein vierzig Und eiche Natur.
00:04:29: Gelsenkirchen ist ja auch nicht weit weg, ne?
00:04:31: Genau,
00:04:31: Gelsenkirchen.
00:04:31: Muss man das hier auch
00:04:32: ein bisschen die Fahne hochhalten?
00:04:34: Ja
00:04:34: absolut war auch eine sehr, sehr gute und sehr erfolgreiche Zeit.
00:04:38: Kann mich wirklich noch erinnern dass wir da zu bestimmten Zeiten auch gerade vor Weihnachten Reinhold Müller wird dem ein oder anderen noch was sagen ohne Ende Telefonbänchen und alles Mögliche verkauft haben.
00:04:52: Das waren halt wirklich noch gute Zeiten und ja, war halt die Vielfalt nicht so riesig.
00:04:58: Aber das was da aber wurde halt gekauft.
00:05:00: Und es musste trotzdem eine Veränderung her und mit der Aufstockung damals im Jahr zweitausend haben wir uns dann mal etwas überlegt und quasi aus dem Einrichtungshaus Rodemann...das Ideenhaus Rodeman gemacht.
00:05:17: Ja!
00:05:17: Das hat auch viele viele Jahre gedauert Aber es war ein Weg.
00:05:23: Ich glaube, diese Idee, das ganze Ideenhaus, sondern hat uns gefordert natürlich und aber das war auch genau das was wir brauchten und das haben wir dann pöpö halt hier auch umgesetzt.
00:05:37: Also sprich eine Idee ist dann auch so ein ganzheitliches Einrichten also bisschen zur Farbe etc.
00:05:44: mittlerweile sind wieder angekommen genau dass wir rundum beraten, also ich sag mal nicht nur die Möbel verkaufen sondern eine Fahrberatung machen.
00:05:52: Wir verkaufen die Accessoires dazu Teppiche Bilder, Lampen und wir machen das auch.
00:05:59: wie planen das natürlich alles?
00:06:01: drei D am PC ja und solche Geschichten.
00:06:05: Und dann kann es zwanzig dreizehn?
00:06:08: Was hatten wir denn zwanzich dreizehnt?
00:06:10: Fashion!
00:06:11: Ja, Fashion!
00:06:14: Vorher gab's noch eine sehr Interessante und gute Entwicklungsstufe, zwanzig zwölf.
00:06:22: Sorry die hat das World Wide Web nicht hergegeben diese Stufe ich bitte eine Entschuldigung an das
00:06:28: der letzte Recherche.
00:06:30: Das ist auch nichts was wir grundsätzlich so nach außen kommunizieren.
00:06:33: also da man soll nicht hier reinkommen und dieser Entwicklung stufe unbedingt sofort sehen ja aber man soll wissen was es ist.
00:06:42: also bringen wir's auf den Punkt.
00:06:44: Wir wollten halt unser Erdgeschoss oder unsere Ausstellung nochmal verändern und wir haben lange, lange gesucht damit vielen Architekten gesprochen.
00:06:53: Aber wir hatten immer das Gefühl dass die Planer uns immer nur ihr Konzept überstülpen wollten.
00:06:58: ja und bei mir ist es halt so.
00:07:00: ich muss immer wirklich von der Sache überzeugt sein und sagen okay das ist meins das spüre ich das kann nicht umsetzen oder das möchte ich auch so umsetzten in den ersten Gesprächen nie so überzeugend, dass ich gesagt habe okay das gehen wir jetzt an.
00:07:17: Bis dann irgendwann meine Frau mal vom Shoppen nach Hause kam und hat gesagt, ich war gerade bei meiner Freundin in der Boutique und die hat ihr Geschäft umgebaut und es ist jetzt so schön geworden.
00:07:30: Das ist jetzt ganz anders geworden.
00:07:32: Wohl sich die Räumlichkeiten nicht verändert haben aber der Empfangstresen ist jetzt an einer anderen Stelle.
00:07:40: Man kommt da rein, man fühlt sich wohl und es ist wirklich schön geworden.
00:07:46: Die Geschichte dahinter ist halt dass das Ganze nach Feng Shui gestaltet wurde.
00:07:52: Und dann habe ich gesagt lass uns doch mal Kontakt aufnehmen mit der Dame in dem Fall was eine Dame die das ganze konzipiert hat und diese Beratung gemacht hat und fragen wir diese Dame doch mal ob sie nicht auch Lust hat ein Möbelhaus nach Feng shui auszurichten.
00:08:11: Ja und so kam es dann zu einem ersten Gespräch, zu einem erster Kontakt.
00:08:16: Und alle damals noch sehr viele Männer hier in der Führungsebene waren erst mal skeptisch.
00:08:25: Aber ich glaube das Eis war nach fünf Minuten gebrochen nachdem wir die Dame kennengelernt haben uns ein bisschen mit ihr ausgetauscht haben und sie hat uns wirklich aus dem Herzen gesprochen insbesondere auch mir hat uns eben auch Dinge aufgezeigt, die wir hier verändern sollen können um dann eben auch am Ende ein schönes Ergebnis zu erzielen.
00:08:47: Wir haben das Ganze dann in den Schlafzimmer-Abteilung gestartet.
00:08:51: Wir wollten es natürlich erst mal antesten und waren dann aber auch so begeistert dass wir dann pöpö das ganze Haus danach umgestaltet haben.
00:09:00: In dem Zuge wurde dann auch die Fashion-Abteilung integriert.
00:09:05: Mega, mega!
00:09:07: Das ist eine voller Schatz, den wir hier gerade geben.
00:09:10: Toll, toll!
00:09:12: Und das Schönste ist einfach... Die Kunden sollen halt nicht reinkommen und sagen, oh habt ihr ja alles nach Feng Shui ausgerichtet?
00:09:18: Sondern sie sollen einfach rein kommen und sich wohlfühlen.
00:09:20: Und das bekomme ich tatsächlich seitdem wir das leben und seit dem wir das umgesetzt haben tagtäglich von unseren Kunden und von Handelskollegen, von Vertretern immer wieder gespiegelt.
00:09:33: Die sagen immer ich komme hier rein die Tür geht hinter mir zu.
00:09:36: Ich weiß nicht warum aber ich habe das Gefühl... ...ich fühle mich hier unwahrscheinlich wohl.
00:09:41: Ja ja man kommt so an!
00:09:42: Und
00:09:43: das ist nicht etwas was ich hinter frage sondern das Sagen die mir freiwillig und das finde ich immer wieder ist für mich immer wieder eine tolle Bestätigung dass die Entscheidung damals wirklich gut war.
00:09:56: Ja, da bin ich jetzt gerade echt ein bisschen sprachlos.
00:10:00: Super!
00:10:00: Ich habe zum Thema Feng Shui, hatte ich auf der Mürbelfahrschule... Jetzt kommt hier grad mal Tatu Tata vorbei.
00:10:08: Genau wir sind ja quasi hier live ab Dach.
00:10:13: Ich hatte immer auf der Mirbelfachschule Anfang der zweitausende, da hatten wir auch einmal so'n Feng Shuy Projekt gemacht damals bei einem Einrichtungshaus in ganz klein was wir uns so angelesen haben und Ich kann das nachvollziehen, wie dann auch zehn Jahre später immer noch so ein bisschen das Belächeln darauf war.
00:10:33: Nur ja toll!
00:10:35: Also ich meine... Das ist wirklich hier ein besonderes Haus.
00:10:40: Ja?
00:10:42: Ich habe immer nur gedacht es liegt an der Atmosphäre der Menschen aber jetzt weiß ich auch mal was da noch dahinter steckt.
00:10:48: Ja die Menschen machen sicherlich auch eine Menge aus.
00:10:50: Aber ich glaube zu denen kommen wir gleich noch.
00:10:52: Die Menschen graben wir gleich noch
00:10:53: rum.
00:10:54: Das ist schön, ja das ist gut.
00:10:57: aber diese Feng Shui Ausrichtung die ist schon wirklich gut.
00:11:00: also es sind einfach so Dinge.
00:11:02: wenn man das dann mal erklärt bekommt dann sagt man Ja stimmt logisch habe ich auch vielleicht instektiv schon immer so gemacht.
00:11:11: Aber Es gibt halt eben auch Begründungen dafür warum etwas wie funktioniert oder eben auch nicht funktioniert Warum ich mich zum Beispiel nicht auf spitze Winkel zugehe, warum ich mich da unwohl fühle und ich mich dann eingeengt fühle oder wenn ich einen Notausgangsschild sehe.
00:11:28: Dass ich dann gleich Gefahr irgendwie verspüre und mich auch wieder unwohl fühle dass man halt gewisse Dinge einfach versuchen sollte ja zu vermeiden.
00:11:39: natürlich die Notausgangstür muss bleiben aber man kann sich vielleicht irgendwie kaschieren.
00:11:43: Man muss nicht direkt darauf zulaufen.
00:11:47: Lange Autobahnen, zum Beispiel lange Wege wie man es oft auf der Großfläche sieht verleiten dazu nicht nach rechts und links zu schauen sondern mehr immer schneller zu werden um gerade auszulaufen.
00:11:59: Das heißt das ist viel schöner wenn man eine andere hat Wenn man die wenn man wege natürliche wege geht Und wenn man da bewusst mal drauf achtet ist dass tatsächlich so Zum beispiel beim joggen Wenn du eine lange, lange Strecke läufst, hast du gar keine Lust.
00:12:16: Die ist ja irgendwie endlos und du wirst immer schneller und du läufest... Fühlts dich gar nicht wohl!
00:12:20: Und wenn du irgendwo durch den Waldläufst oder irgendwo durch Gebiete läufs, wo immer wieder Abwechslung ist, wo man hinter jeder Kurve etwas Neues erwartet, fühlt man sich doch gleich viel wohler und die Strecche ist doch viel schöner.
00:12:34: Absolut, an der Stelle kann ich nur sagen.
00:12:36: Ich glaube Ikea hat auch ein ganz gutes Konzept, wo man links und rechts abbiegt und jedes Mal in eine neue Installation, Kuration reinläuft.
00:12:49: Ja, da kann man sich viel von abschauen.
00:12:51: Man braucht nicht einen tausend Tische hintereinander sondern vielleicht fünfzig und die richtigen.
00:12:59: und Freischwinge haben wir dann auch genug gesehen.
00:13:02: irgendwann mal ja?
00:13:04: Dann macht es das dann auch nicht mehr aus.
00:13:06: Man versucht dann zwar mit Farbe noch da reinzugehen, damit man wenigstens einer aus der Art springt aber
00:13:11: hey.
00:13:12: Faber ist zum Beispiel auch ein gutes Stichwort.
00:13:15: Früher waren unsere Wände alle weiß und heute findest du keine weiße Wand mehr bei uns im Haus.
00:13:20: Und trotzdem sieht es nicht bunt aus weil die Farben alle aufeinander abgestimmt sind, weil wir in Farbwelten arbeiten fängt Schuhe ist ja in fünf Elementen eingeteilt und diese fünf Elemente finden sich halt in unserem Haus wieder.
00:13:36: Dort gibt es dann Farbvorgaben, das heißt aber nicht dass da die Couch gelb sein muss oder blau oder grün.
00:13:43: Aber ich sage mal wenn wir uns im Element Wasser bewegen sollten auch sollte dieses Element einfach belebt werden durch Wandfarbe, durch Böden, durch Dekorationen, durch Formen usw.. Das kriegt man irgendwann, wenn man das mal öfter gemacht hat und gelebt hat.
00:14:00: Kriegt man das ganz gut dargestellt?
00:14:03: Die sind fängchuhig gedankt ne?
00:14:04: Da müssen wir nochmal ran!
00:14:05: Wir haben ja demnächst was zusammen vor... da könnten wir auch ein schönes Thema auf der Bühne machen.
00:14:12: Aber das machen wir dann später.
00:14:14: aber ich wollte es an dieser Stelle nur schon mal reinsprechen damit wir das nämlich für die Zukunft auch haben.
00:14:19: Ja geil super, also der Sache müssen wir noch einmal in eine eigene Folge widmen.
00:14:25: Ähm, jetzt gehen wir in die Faschen.
00:14:27: Ja!
00:14:28: Genau, im Jahr zehntausend dreizehn.
00:14:30: Gut!
00:14:32: Für den Schuljahr habe ich euch irgendwie vorenthalten.
00:14:34: FASCHEN!
00:14:36: Wie seid ihr denn darauf gekommen?
00:14:38: Naja, faschen war halt immer eine Leidenschaft meiner Frau und meine Frau ist ja irgendwann auch nach der Geburt unserer Kinder beziehungsweise vorher schon.
00:14:48: ganz am Anfang hat sie im Büro bei uns gearbeitet dann kam unsere Kinder hat sie sich ein bisschen vorne in unserer Boutique engagiert, aber auch ihre Leidenschaft hat ja viel Spaß gemacht.
00:15:03: Aber sie hatte halt immer die Leidenschaft für Feschen gehabt.
00:15:06: und da wir hier in einem Vorort sind und wie das dann so ist, es gab immer weniger Anbieter und dann haben wir irgendwann gesagt du warum probierst nicht mal selbst?
00:15:20: Haben also vorne im Eingangsbereich eine Ecke freigemacht und dann einfach mal losgelegt, ein bisschen gestartet bzw.
00:15:31: meine Frau hat dann gestartet mit einer tollen Leidenschaft hat ihre Leidenschaft komplett eingebracht.
00:15:40: das Ganze war wirklich vom Start an erfolgreich.
00:15:48: damals hieß es auch so ihr macht das ja, entwickelt euch zu einem Konzeptstore.
00:15:53: Da war aber das Thema Konzeptstor noch gar nicht so wirklich bekannt.
00:15:56: Und auch mir, ich habe den Brief dann zum ersten Mal gehört.
00:16:00: Musste da erst mal gucken, googeln ging glaube ich auch noch nicht was es ist.
00:16:05: Ja und letztendlich ja.
00:16:08: es hat sich dann so entwickelt und plötzlich waren ja auch dann mal Schuhe beim Optiker zu finden und keine Ahnung.
00:16:15: Aber da waren wir halt relativ früh vorne mit dabei und das wurde super angenommen.
00:16:19: Das schöne ist Wir haben halt auch dadurch eine schöne Frequenz immer im Haus.
00:16:25: Die Damen, die sich dann für Fashion interessieren, die kommen halt nicht nur zweimal im Jahr sondern die kommen dann auch etwas öfter.
00:16:32: Ja krass!
00:16:32: Und vor allen Dingen habt ihr ja auch ne Reichweite... ...die dann auch bis Köln ist.
00:16:38: Also ich meine das sind dann immer noch... ...fünffünfzig Kilometer bis Kölln innen statt, in etwa?
00:16:43: In dem Gebiet, ja.
00:16:45: Ja und ihr habt Stammkundinnen aus KölN.
00:16:49: Ja es ist verrückt Weil man sollte ja meinen, dass Köln auch einige schöne Mode-Läden hat.
00:16:55: Aber es ist tatsächlich so das Kunden aus Kölner, Düsseldorf und wo auch immer herkommen, die sehen uns auf Insta bzw.
00:17:04: meine Frau und unseren Auftritt und wollen das dann irgendwann auch mal live von den Farben erleben.
00:17:11: Und sind dann plötzlich samstags hier und verweilen dann mehrere Stunden hier im Haus.
00:17:16: Sind gehenbeseelt um mit ein zwei kleinen Tütchen wieder
00:17:19: nach Hause.
00:17:21: Herrlich,
00:17:22: herrlich.
00:17:26: Ja ich bin da total begeistert von dem Konzept.
00:17:30: Das ist aber auch so für Nachahmer.
00:17:34: also man muss schon auch Geschmack mitbringen und ein Durchhaltevermögen auch mitbringen Und... Man muss es auch einer Person komplett überlassen
00:17:48: Definitiv.
00:17:49: Also die Leidenschaft muss da sein von einer Person, ob es der Inhaberin selber ist oder ob man jemanden findet, der das mit Leidenschaft macht, dass sei dahingestellt.
00:18:02: bei uns ist halt meine Frau und es ist schon sehr oft diese eine Person fixiert.
00:18:08: Das muss man schon sagen.
00:18:09: natürlich hat sie ihr Team und das ist auch wichtig, das muss auch sein, das aber ich glaube es ist schon zumindest bei uns jetzt sehr auf eine Person fixiert.
00:18:24: Euer Catwalk, die Präsentationsfläche ist mal im Haus, mal direkt vorm Haus auf dem Bürgersteig.
00:18:32: und wann sehen wir das erste Mal eine Präsensionsvorstellung bei Schmidmeier?
00:18:39: Unser allgemein Lieblingsbecker!
00:18:42: Ja das haben wir früher gemacht.
00:18:44: also schon lange vor der Mode sind wir, haben wir das Haus verlassen und sind zur Ausstellung gegangen.
00:18:52: Wir haben uns dort präsentiert.
00:18:53: Hochzeitsmessen.
00:18:55: Insbesondere Hochzeitesmessen haben wir damals besucht, haben dort immer sehr viel Aufwand betrieben.
00:19:01: samstags nach Feierabend alles zusammengepackt in den Bulli hin zur Veranstaltungslocation zwei Tage dort gestanden unsere Warenangeboten Kataloge ausgelegt und unser Geschäft halt quasi versucht irgendwie dort bekannt zu machen.
00:19:18: Das haben wir ein paar Jahre übermacht, haben dann aber irgendwann gesagt eigentlich haben wir ja auch ein schönes Geschäft und lassen es doch lieber mal versuchen die Leute ins Haus zu holen.
00:19:28: Wir haben dann angefangen sicherlich auch etwas was damals auch nicht selbstverständlich war die Veranstaltung halt hier im Haus zu machen!
00:19:37: Wir haben den ganzen immer einen Motor gegeben, wir haben auch angefangen mit einer Hochzeitsmesse.
00:19:43: Wir haben aber auch eine arabische Nacht gemacht, meine karibische Nacht.
00:19:48: Und je nach Motto mit Modenschauen von externen Veranstaltern noch und dann aber auch das immer mehr selbstgemacht die Modenschauer irgendwann auch selbstgemachten.
00:20:02: So jetzt wirklich zwei-drei Mal im Jahr wirklich mit großen Veranstaltungen hier im Haus.
00:20:09: Das kommt halt auch super an wird immer toll angenommen gebucht.
00:20:14: Ganz kurz an der Stelle, es gibt hier sowas wie die Ladies Night wo ich dann letztens bei mir durchs Viertel gelaufen bin.
00:20:21: also ich komme ja aus Essen wie alle wisst und treffe ich meine Nachbarin und dann sag' ich so die ist so Mitte vierzig und dann sage ich so unter den Abend bist du irgendwie unterwegs in Rüttenschalt oder so sagt sie zu mir ne ne ich bin bei Rodemann da ist Ladies Night.
00:20:42: Dass man das so regional in seiner Stadt abdeckt war das eine, aber dass quasi bei mir aus dem Viertel jemand jetzt nach Bochum sich aufmacht.
00:20:53: Was ja um die Ecke ist also was für dich halbe Stunde Fahrt hier zur Ladies Night hat mich total beeindruckt.
00:21:02: Man muss die Leute auch da erst mal erreichen?
00:21:05: Ja klar deswegen!
00:21:06: Die Reichweite ist halt schon da.
00:21:08: Das ist schon gut und das spricht sich halt rum, also wir sind dann schon immer nach unseren Veranstaltungen immer so ein bisschen Stadtgespräch hier und das war auch dann immer unser Ziel einen schönen Abend zu haben mit unseren Gästen und dann soll halt positiv drüber gesprochen werden und beim nächsten Mal sollen die dann halt ihre Freunde ihre Bekannten mitbringen und wächst dann die Fenngemeinde langsam aber dafür stetig und nachhaltig.
00:21:37: Da hat es auch wieder ein bisschen Durchhaltevermögen, braucht's da halt auch.
00:21:41: Wenn man dann einmal einen Abend nicht so spektakulär ist, muss man dranbleiben um sowas zu etablieren.
00:21:48: Das fällt ja auch nicht immer alles vom Himmel her.
00:21:53: Nee,
00:21:53: das ist richtig!
00:21:54: Auf jeden Fall.
00:21:56: aber irgendwie war das von Anfang an immer sehr gut.
00:22:01: gebucht und angenommen und halt immer bestärkt darin weiterzumachen.
00:22:06: Ja,
00:22:06: mega!
00:22:07: Afterwork gibt es auch mittlerweile?
00:22:09: Erste Mal in diesem Jahr haben wir drei Veranstaltungen im Sommer gemacht jeden dritten Donnerstag im Monat hier auf der Dachterrasse mit DJ, mit Getränken, mit Kunst.
00:22:21: unser Sohn die vierte Generation ist bestrebt Bereich Kunst, hier mit ins Haus integrieren zu etablieren.
00:22:32: Was wir natürlich auch sehr gut finden und das passt ja auch wieder sehr gut zu dem was wir sonst machen.
00:22:38: Und genau!
00:22:40: Das hat er dieses Jahr etabliert und ist auch gut angenommen worden.
00:22:44: Zu dem Thema hatte ich jetzt die Woche eine Podcastaufnahme mit Aline Grahlmann, die uns auf den Winter Games Extra für einen Bullfrog-Sofa hat die uns ein Bild gemalt, passend zu einem Paisleystoff von der Firma Rohleder.
00:23:05: Man muss sagen was Kunst dann auch bewirken kann haben wir dann wirklich auf unserem eigenen Festival feststellen müssen.
00:23:11: also das Sofa wurde da wirklich zweimal direkt verkauft in diesem Setting und die Bilder waren zwei große Bilder großformatige.
00:23:21: die werden jetzt auch dreimal weggegangen, wenn wir sie dreimal da gehabt hätten.
00:23:28: Man kreiert schon eine ganz andere Szenerie, finde ich super spannend und da hatten wir gestern auch die Thematik als wir darüber gesprochen haben.
00:23:43: Ich glaube auch dass in der Zukunft Einrichtungs- und Ideenhäuser auch immer mehr zu einer Bühne werden, was vielleicht in der Vergangenheit Galerien waren für junge aufstrebende Künstler durchaus ein unglaublich gutes... ...ein unglaublich guter Ort sein können.
00:24:04: Wenn die Kunst, sagen wir mal irgendwie, in einem Verhältnis zu den Einrichtungsgegenständen steht, glaube ich ist das ein ziemlich perfektes Match?
00:24:12: Absolut!
00:24:13: Das haben wir jetzt gerade in Essen
00:24:15: festgestellt.
00:24:16: Dort haben wir noch ein kleines Team Siebenstudio
00:24:19: Genau.
00:24:20: Und dort hat tatsächlich ein Künstler in jeder Kohe wirklich die Bilder für diese Kohe gewalt.
00:24:30: und als er dann irgendwann, als das fertig war, das Projekt und er die Bilder aufgehängt hat und man ist ... Man hat diesen Laden betreten dieses Geschäfts.
00:24:39: Es war eine ganz andere Welt.
00:24:41: Das war eine ganze andere Ausstrahlung Als vorher hatten wir natürlich auch Bilder ausgesucht, die in die Kowie passen.
00:24:48: Aber es waren halt Drucker und ja dann kam halt diese Originale und die Ausstellung hat sich nochmal von der Wertigkeit her ganz anders dargestellt.
00:25:00: Und genau so ist das.
00:25:03: Wenn der Kunde reinkommt, hat er ein ganz anderes Gefühl.
00:25:05: Haben wir hier eine Ausstellung auch schon erlebt?
00:25:08: Ja
00:25:08: krass!
00:25:10: Jetzt hatten wir gerade schon mal vierte Generationen angesprochen.
00:25:16: Merkst
00:25:17: du,
00:25:18: dass schon auch im Fashion-Bereich plötzlich jetzt auch junge Mode die durch Pierre einzieht?
00:25:28: Auch übrigens eine sehr schöne Art und Weise der Präsentation.
00:25:31: Hier geht immer so einen Lagertor, hier geht immer auf... Und dann werden irgendwelche Produkte released!
00:25:41: Das wollte ich nur an der Stelle mal, wenn finde ich eine ganz schöne Idee.
00:25:45: Es braucht nicht immer die absolute Hipster Location oder den Kodak Point sondern es ist manchmal, wenn man sich in seinem Umfeld mal umschaut was es so alles gibt
00:25:57: ja total.
00:25:58: also ich fand war auch am Anfang sehr überrascht oder vielleicht auch ein bisschen skeptisch als ich dann den ersten Post gesehen habe unten vor unserem Restmüll.
00:26:07: Container
00:26:09: genau
00:26:09: Aber es passt doch.
00:26:10: Es passt doch perfekt, zumindest perfekt ins Rohrgebiet und... ...es ist einfach authentisch und das ist hier am Ort und man muss nicht immer die Hochglanzhintergründe haben und high-end sondern diese Authentizität und dass was er auch ein bisschen mit reinbringt, das ist schon
00:26:31: gut.
00:26:34: Und es gibt aber jetzt auch Kollektionen sagen wir mal, die er durchaus mit reingebracht hat?
00:26:40: Definitiv, sowohl im Fashion-Bereich als auch im Möbelbereich.
00:26:45: Da ist jetzt zum Beispiel die Firma Muto mit eingezogen.
00:26:48: Auch
00:26:48: ein bekanntes Label aber eben auch speziell für jüngeres Publikum.
00:26:55: Die wahrscheinlich am teuersten verkaufte Marke, Möbelmarke der Welt, einst von Danen kreiert dann für dreihundertfünfzig Millionen an ein amerikanisches Konglomerat verkauft worden.
00:27:10: Zur Einordnung Rolf Benz würde damals für fünf vierzehn Millionen an KUKA verkauft, nun mal so am Rande Aber ich finde es halt auch krass.
00:27:21: Ich meine ihr kommt ja aus dem konventionellen Bereich und macht ja jetzt im Prinzip seid da völlig frei.
00:27:31: Also wir hatten hier mal Ja ist noch gar nicht so ganz lange her mal sehr viele Verbandskollektionen Und das war natürlich so, dass das war okay.
00:27:41: Das hat uns auch viele viele Jahre gute Umsätze gebracht und hat uns geholfen in der Ausstellung.
00:27:47: aber der Warndruck war natürlich enorm weil es kommen natürlich alle paar Monate irgendwelche Zuteilungen, sodass man dann wieder gucken musste wie kriege ich die Ware abverkauft?
00:27:57: Abverkauf wird immer schwieriger und pöpö haben wir uns halt immer mehr von unseren Ja, Kollektionen getrennt.
00:28:07: Wir haben jetzt nur noch eine einzige Kollektion im Haus und den Rest machen wir selbst.
00:28:14: Lifferantenkonzentration ist sehr wichtig!
00:28:18: Wir haben viele Lieferanten auch einfach herausgenommen und gesagt okay die Lieferanden mit denen wir arbeiten wollen wir gut arbeiten, wollen gute Umsätze machen, wollen wir partnerschaftlich vor allen Dingen miteinander arbeiten.
00:28:31: das war uns sehr sehr wichtig Und dadurch hat sich schon eine Menge verändert im Haus.
00:28:38: Den weniger wahren Druck, den wir jetzt haben.
00:28:40: aber eben auch die Ausstellung ist nicht mehr so folge-fropft und das einzelne Mögel kann viel besser für sich wirken.
00:28:47: Und ihr seid ja auch im Geben im Prinzip von sehr großen Einrichtungstempeln nenn ich es mal.
00:28:55: Das war ja wahrscheinlich auch.
00:28:57: wenn man jetzt im konventionellen geblieben wäre, wäre das schon ein sehr starker Druck konstant auf dem Kessel gewesen, weil ich sage mal in Borum da gibt es ein sehr großes Unternehmen was sehr gute Arbeit geleistet hat.
00:29:15: In den letzten achtzig-fünfmachtzig Jahren so als sind die auch mittlerweile schon und aus Witten kommt dann noch der nächste.
00:29:23: Gut hier braucht man nicht weit fahren hier findet man an jeder Ecke irgendwo große Nöbelhäuser.
00:29:31: Und aber da haben wir uns glaube ich schon viele, viele Jahre von abgesetzt und das war auch glaube ich ganz wichtig.
00:29:39: Denn dagegen anzukämpfen macht glaube ich keinen Sinn in unserer Größe sondern für uns zwar immer das Ziel.
00:29:46: Wir müssen anders sein.
00:29:47: Wir müssen besser sein.
00:29:49: Auch da kann ich erzählen als ich angefangen habe Damals noch Regentmöbel war ich auch am Eikaufsausschuss und auf Tagung und da hieß es immer Ihr müsst expandieren, ihr müsst größer werden.
00:30:01: Alles unter Zehntausend Quadratmeter Verkaufsfläche wird es in Zukunft nicht mehr geben.
00:30:05: Dann haben wir natürlich auch hin und her überlegt und diskutiert was sollen wir tun?
00:30:12: In der Stelle können wir nicht mehr wachsen, sollen wir auf die grüne Wiese gehen?
00:30:16: Ich bin heute sehr froh dass wir die Entscheidung damals nicht dafür getroffen haben sondern wir haben gesagt wir bleiben hier Wir bringen das was wir haben auf den Punkt Wirklich unsere Ausstellung immer weiter nach vorne zu bringen, immer weiter zu optimieren.
00:30:33: Ja und ich glaube heute rückblickend betrachtet war das eine ganz gute Entscheidung.
00:30:39: Und was ich wirklich cool finde hier also es ist jetzt ja wirklich nicht der schönste Stadtteil der Welt.
00:30:47: Also es gibt hier eine große lange Einkaufsstraße.
00:30:49: Die Ruhr ist nicht weiter ferner also da hinten
00:30:55: fünf
00:30:56: Minuten Dann ist man schon im Bergischen.
00:31:02: Was ich irgendwie cool finde, dass diese Straße hier, die auch hoch frequentiert ist mit Straßen und allem, das man aber merkt... Hier sind qualitativ wertige Geschäfte.
00:31:17: Jetzt hatte ich vorhin mal meinen Lieblingsbecker Schmidt-Meyer erwähnt der wirklich über Bochums Grenzen hinaus strahlt weil Besser geht es ja gar nicht.
00:31:29: Aber auch hier so gegenüber ist dann ein Deko-Geschäft, aber alles irgendwie sehr niveauvoll und das ist dann so wenn sich so ein bisschen Qualität auch etabliert hat, dann kommt neue Qualität dazu.
00:31:46: Ja
00:31:47: definitiv!
00:31:47: Es etablieren sich da noch andere Geschäfte.
00:31:51: natürlich auch hier merkt man den Wandel.
00:31:53: Dass wenn ein gutes Geschäft schließt, kommt nicht unbedingt ein gutes Geschäft wieder nach.
00:31:57: Sondern dann haben wir auch natürlich jetzt mehrere Bäcker und mehrere Friseure und all das was in allen anderen Stadtteilen auch ist.
00:32:05: aber wir haben Gott sei Dank noch sehr wenig eigentlich gar keinen Leerstand im Stadtteil.
00:32:10: Wir kriegen jetzt der Mist Schrecht gegenüber auch noch einen sehr hochwertigen Edikamarkt Der auch nochmal Frequenz bringen wird.
00:32:17: Also Frequenzen ist da
00:32:19: Ja
00:32:19: Und wir merken es halt auch hier im Haus durch die Fashion, dass wir eben auch immer Frequenz haben.
00:32:26: Ihr wohnt ja auch hier ne?
00:32:27: Ja.
00:32:28: Das ist unser großes Wohnzimmer hier und wir sind da drüber.
00:32:32: Also könnt euch abends das Bett aussuchen.
00:32:34: So zu sagen.
00:32:35: Wir müssen nur früh genug damit aufstehen.
00:32:39: Aber ich sag mal dann lebt man ja hier in diesem Viertel.
00:32:43: Man lebt in dem Vierteln klar.
00:32:44: Ich bin hier geboren, aufgewachsen und bin natürlich sehr verwurzt.
00:32:51: Und ich finde man merkt es auch, dass euch was an diesem Viertel liegt.
00:32:54: Ihr fahrt nicht nach Essen werden um da schöne Bilder zu machen sondern hier wird einfach das Viertell abgefilmt.
00:33:00: Ja logisch.
00:33:02: Genau!
00:33:02: Das ist halt authentiziert.
00:33:05: Wahnsinn aber es ist halt irgendwie Ruhrpot.
00:33:08: Kommt dann auch irgendwie so mit, schwingt so.
00:33:12: ja sehr cool.
00:33:13: Ich möchte einmal auf Social Media noch gehen weil das Thema irgendwie super spannend ist.
00:33:18: Wir haben gesagt, ihr zieht aus Köln Menschen für Fashion.
00:33:22: Ihr habt ein eigenes Social Media Team im Haus.
00:33:27: Wie viele Posts habt ihr die Woche?
00:33:32: Es wird täglich gepostet.
00:33:33: Also der Newsfeed wird tägtlich ja ich sag mal benutzt und wir haben jeden Tag unsere Stories werden jeden Tag gepostelt.
00:33:47: tatsächlich Das ist auch wichtig.
00:33:49: Die Regelmäßigkeit ist definitiv wichtig, wenn man Reichweite erzielen möchte.
00:33:55: Wir haben gar nicht so viele Follower.
00:33:57: Da geht es auch gar nicht darum eine Menge Followers zu bekommen, sondern man muss seine Zielgruppe und Fangemeinde haben.
00:34:07: funktioniert das Ganze.
00:34:09: Es ist natürlich im Fashion-Bereich, wir haben viel zu erzählen und viele Stories zu erzählern, viele Geschichten... Das ist wenn man nur Möbel hat oder nur eine Warengruppe hat natürlich deutlich schwieriger.
00:34:21: gibt es aber auch erfolgreiche Vorbilder?
00:34:24: Wir verbinden das eben immer gerne mit unseren Events
00:34:29: und
00:34:29: mit unserer Fashion.
00:34:30: Und dadurch haben wir halt auch eine Menge zu erzählen.
00:34:34: Hier modelt auch jeder Mitarbeiter?
00:34:35: Ja, das gehört dazu.
00:34:39: Da wird man direkt so verhaftet wenn man anfängt.
00:34:42: Ist aber auch schön.
00:34:43: Wir haben auch alle Spaß daran.
00:34:46: Das merkt man, wenn man hier reinkommt... Ich wusste ja nicht, dass es Feng Shui ist.
00:34:53: Aber ich habe mir gedacht die Menschen, die machen's hier... Das ist wirklich sehr herzlich!
00:35:00: Nicht aufdringlich sondern so ganz wohltuend.
00:35:04: kommst rein trinkst du erst mal einen schönen Kaffee
00:35:07: und das Ziel ist auch die Kunden ins Haus zu holen.
00:35:11: wir haben also keinen online Shop.
00:35:14: Auch wir haben natürlich irgendwann mal überlegt zur Corona-Zeiten ein Online Shop zu integrieren haben dafür sogar unsere wahren wirtschaft geändert und alles irgendwie danach ausgerichtet haben aber dann irgendwann für uns die entscheidung getroffen das ganze projekt nicht weiter zu verfolgen.
00:35:34: weil der auffand ist einfach gigantisch.
00:35:37: es ist wie eine eigene filiale wenn man es richtig betreiben möchte haben uns dazu entschlossen eine echte neue filiale in essen aufzumachen.
00:35:47: dafür lieber Die Kunden können natürlich uns eine Nachricht schicken auf Insta, wir verschicken auch Ware.
00:35:56: Es geht auch jede Woche gegen irgendwie ein zwei Päckchen Fashion durch die Welt bis in die Schweiz.
00:36:03: aber es ist jetzt nicht so dass wir einen professionellen online Shop betreiben.
00:36:07: dafür sind wir einfach irgendwo zu klein und fehlt uns auch der Manpower.
00:36:12: Ich habe also wenn man sich immer fragt was macht Instagram?
00:36:16: Und was bringt das eigentlich?
00:36:17: und so weiter.
00:36:19: ich hab Also wenn Silke was präsentiert, ist das immer sehr geschmackvoll.
00:36:24: Ist nur leider nicht für mich gedacht und dann habe ich eine Hose gesehen die ein junger Mitarbeiter hier im Unternehmen gezeigt hat.
00:36:32: ja Und es war wirklich so Ich hab sie gesehen habe gesagt okay alles klar ich bin auf dem Weg so ungefähr Ja Dann habe ich mir diese Hose gekauft.
00:36:41: ich hatte mir niemals die Mühe gemacht jetzt irgendwie zu recherchieren.
00:36:45: ich meine ich habe weder Label noch irgendwas gesehen.
00:36:47: ich fand die Hose so toll Ja, und hab es mir gekauft.
00:36:50: Und war glücklich!
00:36:52: Da hab ich irgendwie gedacht so...ja das funktioniert ja sogar bei mir.
00:36:55: Ja, das ist so.
00:36:57: Und wenn Silke was postet, ist er jeden Tag.
00:37:00: Und eher sozusagen, das ist unglaublich die Reaktion.
00:37:04: Also das Tal was ihr dann präsentiert oder das Outfit ist dann meistens auch relativ schnell verkauft
00:37:10: ausverkauft.
00:37:10: Also Stefan Busse und ich wir wollen ja auch mal modeln hier ne?
00:37:13: Ja
00:37:13: sehr gerne!
00:37:14: Hatten
00:37:14: wir uns ja schon einmal angeboten.
00:37:16: Männermodels können wir immer gebrauchen.
00:37:20: Das Model kann man da an der Stelle mal streichen... Was sagst du?
00:37:26: Wichtigste Kanal des Instagrams seid ihr bei TikTok.
00:37:29: TikTok sind wir auch vertreten, aber ich glaube Insta ist schon unser Hauptkanal.
00:37:35: Das ist ganz, ganz wichtig!
00:37:36: Wir machen auch sonst fast keine andere Werbung mehr.
00:37:40: Also Printwerbung ist ja zu ninety-neinzig Prozent auf Null gefahren und es kommt nochmal vor zweimal im Jahr dass wir was machen wenn da mal etwas angeboten wird, aber grundsätzlich findet unsere Ausendarstellung wirklich nur noch online statt Homepage und Insta.
00:38:03: Krass, krass!
00:38:05: Ich habe für so diverse Diskussion über...
00:38:10: Wir haben früher auch vier-fünfmal im Jahr eine Küchenbeilage gestreut und als wir uns dann entschieden haben das Ganze einzustellen hatte ich schon ein bisschen flausgefühl im Magen weil man denkt ja dann schon wie ist es denn?
00:38:27: Dann geht die Frequenz zurück Geht der Umsatz zurück?
00:38:31: Du bist ja auch noch ein Möbler der alten Schule sozusagen.
00:38:34: Genau, man hat das natürlich... Man lebt das ja noch und dann solche Schritte zu gehen, solche Entscheidungen zu treffen sind da natürlich schon können hier auch mal in die Hose gehen.
00:38:46: Wir haben das eingestellt und der Umsatze ist gestiegen.
00:38:51: Ich glaube nicht dass es eine was mit dem anderen zu tun hat aber es hat uns zumindest darin bestärkt, dass eben unser Erfolg aufgrund der Beilagen herrührt, die wir verteilen.
00:39:03: Sondern dass es schon andere Gründe haben
00:39:05: muss
00:39:06: und insofern konnten wir uns dann auch viel leichter von allen anderen Printmedien verabschieden.
00:39:15: Ihr arbeitet ja sehr viel mit Mund zu Mund Propaganda.
00:39:20: Das ist natürlich durch eure Events... ihr macht soviel, das spricht sich herum!
00:39:27: Und dann habt ihr euch entschieden vor.
00:39:30: Ich meine, zwei Jahre habt ihr dann in meiner Lieblingsstadt den Essen.
00:39:36: Habt ihr denn den Team Sieben Flexchip-Store aufgemacht?
00:39:40: Genau!
00:39:40: Es hat euch da geritten.
00:39:42: Weiß ich auch nicht... Aber es war irgendwie reizvoll.
00:39:47: Wir hatten damals mit Team Siebem den Kontakt und haben hier auch ein sehr gutes erfolgreiches Team Siemen Studio integriert.
00:39:56: Und ich habe dann gehört dass Team Siem halt den Weg geht.
00:39:59: Flexchips-Stores überall in Deutschland zu etablieren.
00:40:03: und ja dann habe ich halt überlegt wie entwickelt sich denn der Möbelhandel, der hochwertige Mögelhandel im Zukunft.
00:40:12: Darüber mache ich mir halt auch ständig Gedanken.
00:40:14: logischerweise Wie können wir uns ausrichten?
00:40:18: Denn das was jetzt ist ist jetzt gut aber kann einem Jahr schon wieder hinfällig sein.
00:40:24: Und da war eben auch die Überlegung diesen Weg mitzugehen ... mit Team Sieben gemeinsam.
00:40:33: Ja, und hab dann mal angefragt ob in Essen... Weil wenn kam für mich halt Essen infrage... Ob da der Platz schon vergeben sei oder ob wir uns auch noch drum bewerben können?
00:40:44: Und ja, dann war halt die Antwort positiv!
00:40:48: Ich bin dann mal mit meinem Sohn im Dezember, kann ich mich noch gut daran erinnern nach Essen gefahren.
00:40:54: Wir haben uns überlegt, wenn dann kann es nur Rittenscheid
00:40:58: sein?!
00:40:59: und sind dann mal die Rüh rauf-und runtergegangen, haben mal geschaut ob das sich da irgendwo was passendes ergeben könnte.
00:41:06: Wir haben dann tatsächlich unseren jetzigen Standort entdeckt und haben dort angefragt konnten diese Fläche anmieten eigentlich unglaublich.
00:41:24: an Zufälle.
00:41:25: Es war schon wieder eine Fügung, dass wir zur rechten Zeit am rechten Ort waren?
00:41:30: Ich würde sagen es war das richtige Konzept in dem richtigen Laden.
00:41:34: Ja
00:41:35: absolut!
00:41:35: Also an der Immobilie haben sich schon so einige Gastronomen wirklich die Zähne ausgebissen in der Vergangenheit.
00:41:45: Und die stand jetzt auch zwei Jahre leer, es war nach Corona halt und sollte eigentlich umgebaut werden zur Bürofläche.
00:41:54: Dann sind wir ja noch mal reingegreget und haben gesagt, stopp!
00:41:57: Wir
00:41:58: hätten da nochmal eine andere Idee und konnten diese dann dort verwirklichen?
00:42:02: Das Ladenlokal wurde komplett renoviert, der hat uns auf den Boden reingelegt.
00:42:06: Die ganze Verglasung, die ganze Heizung, Lüftung alles wurde vom Vermieter neu gemacht.
00:42:13: Wir konnten dann quasi in diese Immobilie einziehen mit dem Flagship Store Team Sieben und haben es auch bis heute nicht bereut.
00:42:22: Habt ihr das da noch ein bisschen erweitert?
00:42:25: Genau!
00:42:25: Habt du dann mit Next-Hundert-Fünfzwanzig?
00:42:28: Genau,
00:42:29: jetzt entwickelt sich halt immer alles weiter und die Fläche war für einen Team Siebens store dann am Ende doch zu
00:42:35: groß.
00:42:36: Mein Wunsch war es von Anfang an dort auch noch mal eine zweite hochwertige Küchenmarke mit zu integrieren, halb next hundertfünfundzwanzig.
00:42:44: Das konnten wir dann ein Jahr später verwirklichen haben die Fläche also aufgeteilt und so dass jetzt quasi unser Baby fertig ist vor Ort ganz gut funktioniert.
00:42:56: da können wir schon sagen das ist abgut angenommen worden
00:42:59: Ist natürlich auch richtig geiler Stadtteil.
00:43:02: Ja, genau.
00:43:03: Auch das Umfeld super, super gut!
00:43:05: Also wenn ihr das um Feld hier noch hättet ja dann gute Nacht, ja?
00:43:10: Ja also wir haben ja auch diese lange Einkaufsstraße hier nur leider nicht in der Wertigkeit die sich dort in Essen darstellt.
00:43:16: In Essen ist natürlich auch die Anbindung Richtung Düsseldorf.
00:43:20: da ist so ein bisschen der Essen da Süden und dann geht's ja da Düsselburg und immer weiter.
00:43:25: Ich sag mal von da kommen tatsächlich auch viele Kunden nach Ottenscheid gefahren und um dort zu flanieren bei uns nach Möglichkeit hängen zu bleiben.
00:43:35: Ist aber auch einer der wenigen Stadtteile in Ersten kann ich dir sagen, wo das Leben pulsiert und viel was Qualität hat aus der Innenstadt zieht halt auch nach Rüttenscheid raus, was für die Innenstadt natürlich echt eine Katastrophe ist.
00:43:52: also Maß schneider rein
00:43:54: etc.,
00:43:55: die finden jetzt dann in Rüthnscheids statt Premium-Einrichter befinden sich da.
00:44:04: Dann hat ja noch ein Bettenfachgeschäft nicht weit von euch aufgemacht, was natürlich auch super gut ist für das Gesamtkunstwerk.
00:44:14: Ja,
00:44:14: das ist natürlich schön!
00:44:15: Der ist natürlich gekommen weil eben Team Sieben dort eröffnet hat und ich finde es immer super wenn sich dann so eine Art Möbelmeiler entwickelt.
00:44:25: Da gibt's ja noch Smoke auf der Straße.
00:44:27: Genau genau Und wir tun uns ja nicht gegenseitig weh, sondern wir ergänzen uns.
00:44:32: Ja total
00:44:35: und dann kommt noch Arredare hinten raus.
00:44:37: Da ist schon ein bisschen was, da hat es auch noch ein bisschen Platz.
00:44:42: aber das ist auch cool so ein bisschen der Mix weil vom Premium-Laufsportanbieter über einen tollen Fahrradladen bis hin zu Gastro all over in einem guten gehobenen E In dem Qualitätsniveau, was taugt?
00:45:01: Ja sagen wir es mal so.
00:45:02: Und
00:45:02: viel in Naber geführte Geschäfte und über fünfhundert Einzelhändler dort.
00:45:06: also das ist schon Novum.
00:45:08: ich wüsste nicht wo man das hier noch umgebung sonst noch so findet.
00:45:12: ja krass krass schön mein Gott besprechen immer so oft über meine Stadt.
00:45:18: dann lass uns doch mal an der stelle über unsere stadt sprechen.
00:45:24: essen summergames da war ja was.
00:45:30: Ich leite es kurz ein.
00:45:34: Wir werden also die Summer Games ja machen, das habt ihr ja mittlerweile.
00:45:36: wenn ihr mit diesem Podcast mal öfter zulauscht oder aber ihr habt Instagram oder LinkedIn oder was auch immer gelesen dann wisst ihr ja dass der liebe Steffen und ich wir machen ja die Summergames und wir brauchen natürlich auch um vor Ort das entsprechend auch alles zu bewerkstelligen und damit auch interessierte Endverbraucher, auch einen Nutzen davon haben.
00:46:07: Brauchen wir natürlich auch jemanden von vor Ort und in dem gehobenen Bereich ... Wir waren eigentlich sofort klar es kann ja nur die Formarodemann sein.
00:46:21: Ja sehr schön dass ihr an uns gedacht habt.
00:46:23: Ja bitte gerne!
00:46:26: Wir finden dieses Format natürlich auch wirklich sehr, sehr interessant.
00:46:31: Das soll jetzt nicht abwertend wirken, sondern wir finden es wirklich sehr interessant und sehr... Es ist einfach schön wenn man mal neue Wege geht das machen wir ja hier auch ständig.
00:46:41: und genau das was ich eigentlich jetzt sagen möchte.
00:46:44: Das finden wir total schön dass ihr euch da traut denn das ist ja auch nichts was man eben aus dem Hut zerrobert.
00:46:52: Da steckt man viel Zeit rein womöglich auch noch viel Kapital und das ist ja etwas, das macht er wirklich für die Branche.
00:47:07: Das muss man einfach unterstützen finde ich und da sollten auch möglichst viele Aussteller dabei sein und das Ganze unterstützen.
00:47:16: wir werden alles dafür tun natürlich dass es eine erfolgreiche Veranstaltung wird.
00:47:20: Ja, und dann was können wir denn von der Firma Rodemann da erwarten?
00:47:23: Also ihr bringt euch ja auch jetzt schon so voll mit ein.
00:47:30: Was kannst du schon irgendwas verraten?
00:47:33: Ich meine, ihr wickelt da jegliche in Endkunden Konsum, den wickelt ihr natürlich vor Ort ab!
00:47:40: Ihr seid alle da...
00:47:42: Wir sind dabei, wir sind vor Ort.
00:47:45: Wir werden sicherlich auch das eine oder andere Event dort vielleicht veranstalten, mal schauen.
00:47:52: Also
00:47:52: es kriegt auch diesen richtigen schönen Rodemanns-Spirit den wir hier dann noch viermal im Jahr haben beziehungsweise des Öfteren?
00:48:01: Das ist das Ziel halt unsere Fangemeinde mal aus dem Ideenhaus rauszulocken auf einer anderen Location und vielleicht dort so etwas wie eine Lady's Night oder irgendetwas zu veranstalten.
00:48:13: ja ganz genau
00:48:15: Das wird wild.
00:48:16: Die auch immer
00:48:16: das aussehen wird?
00:48:18: Ich werde dir am Anschluss mal was zeigen, dann brichst du ab!
00:48:22: Ich habe sowas Schönes gesehen.
00:48:24: Stefan ist auch schon da... Der kriegt sich auch schon nicht mehr ein.
00:48:30: Das zeige ich dir nach dem Gespräch auf jeden Fall.
00:48:32: wir werden da irgendwas in Garten stellen und es wird sauwitzig.
00:48:35: Ja.
00:48:35: Und das ist ja gerade das Schöne.
00:48:37: Es ist wirklich mal ein ganz anderes Messeformat und so etwas braucht der Möbelhandel unter die Mögelbranche definitiv.
00:48:46: Denn wir sind schon, als wir in den Mode-Branchen so ein bisschen eingetaucht sind und wir zur ersten Messe waren, meine Frau mit ihrem Team in Berlin.
00:49:02: Die ist wiedergekommen, die war euphorisiert und hat gesagt ihr mit euren Möbeln und mit eurem Mögel messen viel zu großen Anzügen und ich hatte sich ja mittlerweile alles ein bisschen geändert.
00:49:15: Aber damals war es halt noch konservativ,
00:49:17: auch noch
00:49:18: steiger.
00:49:19: Und da wurde die Halle gerockt!
00:49:23: Da war Party, da war laute Musik... Sie kam wieder und sagte wir konnten da gar nicht ordern.
00:49:28: Es war wirklich nur eine Präsentation.
00:49:30: Dann durfte man dann seine Visitenkarte abgeben.
00:49:33: Wenn man Glück hatte hat sich das Modellabel bei dir gemeldet und du hast einen Termin bekommen.
00:49:38: zum Ordern Also ganz anders und ich glaube da muss halt im Möbelhandel auch noch eine Menge passieren.
00:49:45: Hat mein Sohn mir jetzt vor ein paar Tagen gesagt, dass er sagt die Mögelbranche ist einfach noch viel zu verstaubt.
00:49:54: Und das ist das Schöne, dass ihr das Ganze ein wenig aufbrechen möchtet!
00:50:00: Wir geben unser Bestes und versuchen da ein bisschen... auch nicht alles immer ganz so ernst zu nehmen, auch ein bisschen Fröhlichkeit mit reinzubringen.
00:50:11: Lebensbejahend an die Sache ranzugehen und irgendwie auch einen Vibe zu kreieren.
00:50:20: Weil wir befinden uns eigentlich in einer Branche, die ja nur danach schreit, eigentlich geliebt zu werden weil schöne Möbel... sorry ich weiß nicht wieviel F-Meter man noch braucht, um das auch entsprechend zu zeigen und zu kuratieren.
00:50:40: Ja wir haben ein super schönes Arbeitsumfeld.
00:50:42: Wir verkaufen, wir beschäftigen uns mit super schönen Dingen, verkaufen wunderschöne Gegenstände und das müssen wir auch leben!
00:50:50: Das müssen wir nach außen transportieren.
00:50:55: Ich denke die Zeit...
00:50:58: Das müssen die Händler erkennen.
00:50:59: denn ich glaube die, die es nicht erkennen Und immer so weitermachen wie gehabt.
00:51:05: Man sieht es ja jetzt schon, die werden halt immer weniger.
00:51:08: Das ist halt so.
00:51:09: Man muss schon Gas geben.
00:51:10: also man kann nicht erwarten das war vielleicht früher mal so dass man seine Türen aufsperrt und die Kunden kommen und alles ist gut.
00:51:18: Aber ich finde auch dass es jetzt eigentlich eine Zeit ist wo mehr Platz für Kreativität ist.
00:51:25: Ich glaube definitiv absolut und ich glaube auch dass seine Entwicklung gerade stattfindet.
00:51:31: Und ich sehe auch, wenn du mit deinem Podcast rumkommst und interessante Händler halt interviewst.
00:51:39: Dass da eine Menge Bewegung ist und dass viel passiert gerade.
00:51:44: Das ist natürlich super!
00:51:46: Ja das ist auch so ein bisschen der Grund warum ich das hier auch so mache ja?
00:51:50: Weil ich finde es sind wirklich tolle Konzepte, tolle Schätze.
00:51:55: Die sind vielleicht nicht so laut und die sind vielleicht noch nicht so präsent wie... der rote Stuhl oder was auch immer.
00:52:02: Deshalb ist es ganz gut, wenn die auch mal nach vorne gebracht werden und wenn sie auch mal gezeigt werden und sichtbar gemacht werden.
00:52:08: Und deshalb ist das schon wiederum schön dass ihr das macht.
00:52:12: Ja und vor allen Dingen finde ich's auch cool wenn die dann noch alle kommen
00:52:15: ja, dass
00:52:16: sich die Leute dann auch mal kennenlernen so sagen wir mal die Lebensbejahenden.
00:52:22: Die Lust auf die Branche haben, die Lust auf Events ... sag ich mal bei uns in irgendeiner Lokalität dann auf der Zeche... einfach abends auch mal zusammensitzen, die sich vielleicht nie treffen würden.
00:52:37: Aufgrund von nicht Verbandszugehörigkeit, Nicht-Inside-Branchen-Gipfel whatever,... dass da einfach mal die Leute zueinander kommen und irgendwie sich mal locker beim Glas Wein oder Glas Wasser austauschen.
00:52:53: Ich finde so das... Da ist so eine Kraft in der Branche.
00:52:58: Nur alleine ist es halt irgendwie schwierig.
00:53:02: Aber der Weg ist ja gemacht, also der erste Schritt ist getan und den zweiten der zweite Schritt folgt im nächsten Jahr und da bin ich schon von überzeugt dass sich das auch rum spricht und dass das auch anklang findet und dass es einen guten Zulauf hat.
00:53:18: Ich bin auch gespannt wie das Endkundenthema funktioniert.
00:53:21: Da wollen wir auch eine spezielle Lösung finden.
00:53:25: Auch gerade über die Firma Rodemann gibt es da auch Special-Thematiken für Stammkunden
00:53:33: etc.,
00:53:33: also das glaube ich wird ganz cool, aber mehr können wir jetzt noch nicht verraten.
00:53:39: Ihr seid auf jeden Fall mit dabei und da freuen uns riesig drüber!
00:53:42: Ihr werdet das komplett supporten – ganz toll!
00:53:46: Vielen Dank.
00:53:47: an der Stelle.
00:53:49: Ich würde sagen, wir steigen jetzt noch einen in die schnellen Fragen aus dem Rohrgebiet und dann machen wir das Buch zu.
00:53:58: Okay.
00:53:59: Und werden uns dann nochmal kurz vor dem Festival – ich denke da haben wir mal eine kleine Sonderfolge gemacht wie wir uns so fühlen vielleicht so eine Woche bevor es losgeht oder so.
00:54:08: In der Putschlage,
00:54:09: wenn
00:54:10: man höher geht.
00:54:11: Ob ich dann komplett ergraut bin oder gar keine Haare mehr habe?
00:54:15: Wie es euch so geht, da bin ich ganz gespannt drauf!
00:54:18: Ja komm, die fünf schnellen Möbel oder Mode?
00:54:23: Mein Herz schlicht noch für Möbel.
00:54:25: Gut, okay wir fragen Pierre Möbble oder Mode.
00:54:30: Ja das wäre schon der ja Richtung Mode.
00:54:37: Gibt es ein Lieblingsstück?
00:54:38: Hast du einen Lieblungs-Möbelsstück irgendwie?
00:54:41: Das Peace of Old Times!
00:54:43: Wir sitzen auf einem sehr schönen Möbeltstück.
00:54:46: Wir sitzen auch dem Ivan von der Firma Bullfrog
00:54:49: Und da gibt es auch noch so eine schöne Schaukel von Bullfrog.
00:54:52: Das finde ich natürlich auch genial, also das ist so dass oh mein Herz höher schlägt.
00:54:58: Also Themen die Emotionen auslösen sind bei dir immer sehr gern gesehen.
00:55:05: Liebe Grüße gehen raus nach Michelau an die ganze Bande und die ganzen Frösche.
00:55:12: hier sitzen zwei große Fans an der Stelle Der beste Rodemannabend Allerzeit!
00:55:20: Der beste Rode-Mann am Term.
00:55:22: So viele schöne Rode Mannabende, das ist schwierig zu sagen aber es sind auf jeden Fall unsere Events und in Summe gesehen ist das natürlich immer wieder schön wenn man das Haus voll hat und wenn man begeisterte Menschen sieht.
00:55:35: Wir werden mal versuchen am fünfundzwanzigzechsten zwanzig sieben Zwanzig was Schönes hinzukriegen.
00:55:42: Auf jeden Fall
00:55:43: Ja.
00:55:43: eine Nachlese machen wir dann auch noch.
00:55:45: Also vielleicht hast du schonmal zwei Packgastermine.
00:55:48: Genau So, haben wir noch was.
00:55:52: Was kann Pierre besser als Stefan?
00:55:55: Das ist eine gute Frage.
00:55:59: Muss ich mal scharf drüber nachdenken?
00:56:01: Soll ich jetzt schnell antworten?
00:56:04: Weiß ich nicht!
00:56:05: Pierre ist auf jeden Fall ein sehr guter positiver Motivationsmensch also er kann gute Laune verbreiten.
00:56:12: das kann er definitiv ein sehr positiver Mensch
00:56:15: und hat ne sehr coole Schuhmarke hier reingebracht.
00:56:17: zum Beispiel Naas ist auf jeden Fall etwas, wo ich sagen würde.
00:56:24: Das kann er bis halb-steffen!
00:56:25: Sehr gut.
00:56:27: Naas Bad Nordlies die Kulinarik Ich meine den besten Bäcker in der Stadt habe ich jetzt schon erwähnt.
00:56:32: Aber sag doch mal und das ist immer wieder dasselbe Dein Lieblingsitaliener hier im Bochum Linden
00:56:43: Mein Lieblungsitalienern am Bochom Linden, das sind ganz kleine Trattoria Es unten Retrobo nennt sich das nicht weit von uns entfernt Eigentlich eine Doppelgarage, dort war mal ein Imbiss und dort ist jetzt unser Franco.
00:56:57: Und der steht dort quasi in seiner Showküche und davor sind fünf Tische.
00:57:05: Dort wird dann abends lecker gekocht und ganz individuell das Gemüse kommt aus seinem Garten.
00:57:11: also besser kann es eigentlich nicht
00:57:13: sein.
00:57:13: Das überragende Konzept liebe ich jetzt schon.
00:57:16: freue mich dass wir da irgendwann mal hingehen.
00:57:18: Ich denke das haben wir noch offen Cool.
00:57:23: Stefan, erst mal vielen Dank!
00:57:25: Das war es dann auch mit Stuhl frei an der Stelle aus Bochum Linden bei der Firma Rodemann dem Ideenhaus ein toller Einblick.
00:57:38: ich bedanke mich bei allen die zuhören.
00:57:41: stuhlfrei kommt immer Dienstags morgens um sieben Uhr jede Woche ununendlich und unendlich oft Bleibt dran, bleibt stabil.
00:57:54: Lasst bitte ein Like da, schmeißt die Glocke an, folgt gerne Rodemann-Ideen aus, Rodeman Fashion bei Instagram und allen Rodemenern, die es gibt!
00:58:08: Ich wünsche euch auch eine gute Zeit.
00:58:10: und das letzte Wort hat wie immer mein Gast Stefan.
00:58:14: Ja ich bedanke mich einfach dass ich dabei sein durfte, dass sich Teil deines Podcasts sein durften möchte dich ermutigen, auf jeden Fall an der Stelle weiterzumachen.
00:58:24: Denn ich glaube das ist ganz wichtig für unsere Branche und herzlichen Dank dafür!
00:58:29: Ja herzlich gerne in diesem Sinne!
00:58:32: Ciao.
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